Nach der Kündigung Ihrer Lebensversicherung

Lebensversicherung

Was Sie tun sollten, nachdem Sie Ihre Kapitallebensversicherung gekündigt haben

Noch bevor man sich dazu durchgerungen hat, seine Kapitallebensversicherung zu kündigen oder zu verkaufen, stellt sich natürlich die Frage, wie man das Geld stattdessen anlegen soll. Dabei werden die möglichen Antworten auf diese Frage mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu beitragen, die scheinbar so schwierige Verkaufsentscheidung zu erleichtern. Denn die mit dem Verkauf einer Lebensversicherung realisierten Verluste entstehen ja nicht erst durch den Verkauf. Sie sind selbstverständlich schon früher entstanden, und zwar in den ersten Jahren der Laufzeit der Versicherung.
In dieser Zeit bezahlt der Versicherte nämlich die Kosten und Provisionen der Versicherungskonzerne und ihrer Vertriebsapparate für die gesamte Laufzeit. Grob gesprochen geht dafür rund die Hälfte der monatlichen Beiträge drauf. Angelegt wird für den Versicherten also lediglich der verbleibende Rest – und zwar überwiegend in festverzinsliche Wertpapiere.

Wenn es keinen Grund gibt, etwas zu tun, dann sollte man es lassen

Nun könnten Sie die Anlagestrategie der Versicherung natürlich einfach kopieren und Ihr Geld langfristig maroden Banken leihen oder Regierungen, die in der Staatsschuldenfalle sitzen. Dass Sie das nicht wollen, liegt auf der Hand.
Welchen Grund sollten Sie also haben, einen Angestellten einer Versicherung damit zu beauftragen und sogar dafür zu bezahlen, Ihr Geld auf eine Art und Weise anzulegen, die Sie nicht gut finden? Da es diesen Grund nicht gibt, sollten Sie es auch nicht tun und stattdessen die Versicherung verkaufen.

Versicherungen sind kaum diversifiziert und entsprechend riskant

Da das Verschuldungsproblem erstmals in der Geschichte der Menschheit ebenso ein globales ist wie das Weltwährungssystem beliebig vermehrbarer Gelder, zieht auch das prinzipiell richtige Diversifikationsargument nicht mehr. Jedenfalls nicht innerhalb der Anlageklasse festverzinslicher Wertpapiere im weitesten Sinne.
Denn wenn es zu hohen Inflationsraten kommt, dann sind Festverzinsliche die größten Verlierer – und mit ihnen die Eigentümer von Kapitallebensversicherungen.
Doch wird es dazu kommen? Die notwendigen Voraussetzungen wurden jedenfalls geschaffen. Die Zentralbankbürokraten lassen schon seit geraumer Zeit die Gelddruckmaschinen heiß laufen und schwören die Bevölkerung mit einem beeindruckenden Propagandafeldzug unablässig auf Inflation ein. Flankiert und unterstützt wird dieser Unsinn durch die Massenmedien, die nahezu täglich und völlig unkritisch die absurde Zentralbankpropaganda verbreiten, dass Inflation nicht nur eine gute Sache sei, sondern sogar zwingend notwendig, um Wirtschaftswachstum zu erzeugen.

Statt blinder Diversifikation …

Aber selbst wenn Sie das Inflationsszenario für unwahrscheinlich halten und gewissermaßen blind und ohne Rücksicht auf Bewertungsniveaus und Risiken diversifizieren wollen – wozu wir Ihnen ausdrücklich nicht raten – dann darf sich Ihr Anteil festverzinslicher Wertpapiere natürlich nicht wie bei Kapitallebensversicherungen üblich auf 85% belaufen. Stattdessen sollten sie das „Weltmarktportfolio“ halten, das sämtliche Anlageklassen nach ihrer Marktkapitalisierung gewichtet berücksichtigt: Anleihen, Aktien, Währungen, Edelmetalle, Rohstoffe, Hedgefonds, Unternehmensbeteiligungen etc. pp, also die gesamte Investmentbandbreite, und zwar global gestreut.

… empfehlen wir das Setzen gut begründeter Schwerpunkte

Wenn Sie allerdings unsere Vorgehensweise und Analysemethoden für sinnvoll halten, dann werden Sie nicht blind diversifizieren, sondern analytisch gut begründete Schwerpunkte setzen.
Wir werden hier nicht näher auf unsere Methodik eingehen, da jeder Neuleser das Krisensicher Investieren-Einführungsdossier erhält, in dem unsere Strategie ausführlich dargelegt und begründet
wird. Bei Bedarf finden Sie es übrigens in unserem Archiv auf www.krisensicherinvestieren.com im Mitgliederbereich.
Hier sei nur so viel gesagt: Diversifikation ist zwar ein prinzipiell sinnvolles Konzept. Sie sollte aber weder den gesunden Menschenverstand ersetzen, noch dazu führen, dass man sehenden
Auges und in relativ großem Stil in extrem überbewertete und hochriskanteAnlageklassen investiert, nur um dem Konzept gerecht zu werden.

Infos zum Autor: Claus Vogt
Foto: Bernd Liebl, Magdeburg

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