Unternehmensbeteiligung, Geschlossene Fonds – Begriffe

Begriffe zu Unternehmensbeteiligungen in den Bereichen Schifffonds, Windenergie, Soralanlagen

Ablieferung: Zeitpunkt, zu dem die Werft den Neubau an die Reederei übergibt. Eventuelle Restarbeiten werden durch Werftpersonal auf See erledigt. Bei Infahrtsetzung ist das Schiff einsatzbereit zum Antritt der Charter.

Abschattung: Verminderung der Windgeschwindigkeit durch größere Hindernisse (z.B. Häuser, Baumgruppen) und dadurch Erzeugung von Turbulenzen, die für Betrieb und Lebensdauer der Windenergieanlage nachteilig sein können. Durch Aufstellung mehrerer dicht beieinander stehender Windenergieanlagen ergeben sich gegenseitige, leistungsmindernde Störungen der Anlage (Abschattungen). Siehe auch Parkwirkungsgrad.

Agio: Begriff ursprünglich aus dem Wertpapiergeschäft. Aufgeld oder Aufschlag (normalerweise fünf Prozent) auf den Nennwert (100 Prozent) der Gesellschaftsbeteiligung / Zeichnungssumme.

Anlaufkosten: Kosten, die beim Start eines Unternehmens entstehen. Beispielsweise Gründungskosten für Rechtsberatung, Notar, Handelsregistereintrag. Außerdem Kosten für die Erarbeitung des Fondskonzepts, für Prospekterstellung und Prospektprüfung, Schätzgutachten, Eigenkapitalplatzierung, Fremdkapitalbeschaffung, Steuerberatung, Treuhandschaft, Geschäftsbesorgung, Mittelverwendungskontrolle, Zwischenfinanzierung usw.

Anteilsfinanzierung: Persönlicher Kredit, den der Anleger zur teilweisen Finanzierung seiner Fondsbeteiligung aufnimmt (Anteils- oder Refinanzierung). Zinsaufwand als steuermindernde Sonderbetriebsausgabe (nicht bei Schiffsfonds, die sich für Tonnagesteuer entschieden haben). Fondsausschüttungen dienen auch zur Zinszahlung und Kredittilgung (Kapitaldienst). Zins und Tilgung auch fällig bei fehlender Ausschüttung oder Scheitern des Fonds.

Asynchrongenerator: Begriff aus der Windenergie. Die am häufigsten eingesetzte Generatorart in Windenergieanlagen. Durch eine Relativbewegung (Schlupf) zwischen Läufer und umlaufendem Statorfeld wird ein elektrisches Feld induziert und so eine Spannung in der Läuferwicklung hervorgerufen. Das damit verbundene Magnetfeld des Läufers ergibt in Wechselwirkung mit dem Statorfeld die Kraftwirkung auf den Läufer. Zur Erzeugung und Aufrechterhaltung des Magnetfeldes muss dem Läufer ein Magnetisierungsstrom (Blindstrom) zugeführt werden.

Ausgleichsfähige Verluste: Dem Anleger zugewiesene steuerliche Verluste, die er bis zu 100 Prozent seiner geleisteten Kommanditeinlage plus Agio mit steuerlichen Gewinnen anderer Einkunftsarten ausgleichen kann (Paragraf 15 a Einkommensteuergesetz/EstG). Nicht ausgeglichene (verrechenbare) Verluste können – z.Zt. zeitlich und betragsmäßig unbegrenzt – vorgetragen und mit späteren Gewinnzuweisungen aus derselben Gesellschaft verrechnet werden.

Ausschüttung: Verteilung liquider Mittel anteilig an die Anleger. Maximal in Höhe erwirtschafteter Gewinne, deswegen „Gewinnausschüttung“. Gesellschaftsversammlung beschließt Ausschüttung als Prozentsatz des nominellen Kapitals. Ausschüttung meistens nachschüssig einmal im Jahr des Beschlusses. Gefährlich sind Ausschüttungen, die durch Kredit oder nachträglich eingeworbene Anlegermittel finanziert sind.

Backbord: in Fahrtrichtung links.

Befrachter: Charterer.

Befrachtungskommission: Vergütung für die Vermittlung der Charter (Adresskommission) in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes (z.B. 2,5 Prozent) der Charterrate.

Beirat: Gremium aus drei bis fünf Beiräten, das die Interessen der Kapitalanleger vertritt und mehrheitlich von ihnen aufgestellt und gewählt wird. Unterstützt und berät die Fondsgeschäftsführung nicht im Tagesgeschäft, sondern in wichtigen Fragen der Unternehmenspolitik und berichtet den Anlegern.

Beteiligungsgesellschaft: hier zu verstehen als Unternehmen oder geschlossener Fonds, an dem sich das Publikum durch Zeichnung von Fondsanteilen beteiligen kann. Anleger tritt als Gesellschafter mit allen Rechten (u.a. Mitwirkungs- und Kontrollrechte, Anteil am laufenden Ergebnis und am Liquidationsgewinn) und Pflichten (Einzahlung der Einlage, Haftung usw.) bei.

Beteiligungsprospekt: Angebotsbroschüre mit wesentlichen Eckdaten und Verträgen des geschlossenen Fonds. Prospektbestandteile: Beschreibung der wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Konzeption, der wichtigen Fondspartner, der Chancen und Risiken. Zahlenwerk mit Investitions-, Finanzierungs-, Ergebnis- und Liquiditätsplanung. Vertragswerk mit Gesellschaftsvertrag, Treuhandvertrag, Zeichnungsschein bzw. Beitrittserklärung. Erfordernis der Prospektwahrheit und – klarheit. Prospektherausgeber haftet für richtigen und vollständigen Prospektinhalt. Paragraf 264 a Strafgesetzbuch (StGB) – Kapitalanlagebetrug – bezieht sich auf falsche Prospektdarstellung.

Betriebsergebnis: Gewinn oder Verlust als Differenz aus jährlich abgegrenzten Erträgen (Miet-, Charter-, Zinserträge usw.) und Aufwendungen (Personalaufwand, Abschreibungen und sonstiger Sachaufwand). Diese steuerlich ausgerichtete, periodengerecht abgegrenzte Betriebsergebnisrechnung unterscheidet sich von der Liquiditätsrechnung (Zu- und Abflussrechnung) mit ihren Begriffen Einnahmen, Ausgaben, Überschuss, Unterdeckung.

Betriebskosten: Kosten, die nach Abschluss der Investitions- / Startphase während des laufenden Betriebs eines Unternehmens anfallen. Beim Schiffsfonds neben betriebstypischen Schiffsbetriebskosten (Heuern, Proviant, Versicherungen, Reparaturen, Klassekosten für Erneuerung der Klassifikation usw.) die fondstypischen Verwaltungskosten für Personal, Büromiete, Steuerberatung, Treuhandschaft usw., Zinsen und Steuern.

Betriebsphase: Zeitraum von ca. 8 bis 15 oder 20 Jahren zwischen Investitionsphase und Auflösung des Unternehmens. Vermarktung (Vercharterung, Vermietung, Energieumsatz) und Verwaltung des Investitionsobjektes mit monatlicher, mindestens jährlicher Abrechnung der betrieblichen Ergebnisse.

Brotto Charterrate: Im meist standardisiertem Chartervertrag zwischen Reederei und Charterer festgelegter Preis für die Überlassung eines Schiffes. Durchweg in US-Dollar pro Tag (p.d., engl. Per day) oder Monat angegeben.

Buchwert: Wert eines Wirtschaftsgutes in den Geschäftsbüchern des Fonds zum Jahresende. Durch jährliche Abschreibungen verringert sich der ursprüngliche Anschaffungswert schrittweise. Buchwert weicht regelmäßig vom tatsächlichen erzielbaren Marktpreis oder Verkehrswert ab. Abschreibungssätze richten sich nicht nach dem Markt, sondern sind in amtlichen Abschreibungstabellen festgelegt.

Bugstrahlruder: Propeller in einem Unterwassertunnel im Vorderteil (Bug) des Schiffes. Ermöglicht Querbewegung oder Drehen des Schiffes und unterstützt Manöver in engen Revieren, z.B. Häfen.

Bulker: Schiffe für den Transport von massengut (bulk), meistens Getreide, Erz Kohle, aber auch Rohöl. Entsprechend OBOcarrier – Frachter für ore/Erz, bulk/Massengut, oil/Öl.

Charterer: ´Mieter´ eines Schiffes für eine bestimmte Zeit (Zeitcharter / timecharter) oder Reise (tripcharter / voyagecharter). Chartervertrag (Seefrachtvertrag) zwischen Befrachter (Charterer) und Verfrachter (Reederei) ist im Handelsrecht geregelt. Bei bareboat-Charter wird meistens nur der Schiffskörper (bare boat) ohne Ausrüstung und Besatzung gechartert. Steuerlich sind
Zeitchartern Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Bareboatchartern grundsätzlich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Coating: Spezielle Beschichtung der Ladetanks eines Tankschiffs. Wichtig wegen unterschiedlich empfindlicher Ladung.

Container: International standardisierter und registrierter Metallbehälter. Wiederverwendbare Transportverpackung für unterschiedliche Frachtgüter (Stück-, Flüssig-, Schütt-, Kühl-, Gefahrgut usw.). Seit 1956 im See- und Landtransport eingesetzt. Siehe auch FEU und TEU.

COT: Chemical-Oil-Tanker, Chemikalien- und Öl (produkten)tanker. Beispielsweise steht das Kürzel COT 20 für einen Tanker mit einer Ladetankkapazität von 20.000 Kubikmeter. Bekannt sind COT 10/12,5/20/25.

Degressive Abschreibung: Zeitliche Abschreibungsmethode, bei der die jährliche Abschreibung (Absetzung für Abnutzung, AfA) mit einem festen Prozentsatz vom jeweiligen Restbuchwert des Wirtschaftsgutes errechnet wird. Gegensatz: lineare AfA (fester Prozentsatz bezogen auf ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungswert).

DEWI: Deutsches Windenergie-Institut GmbH, Wilhelmshaven. 1990 vom Bundesland Niedersachsen gegründete gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Wichtige Institutsziele: Forschung und Entwicklung im Windenergiebereich, Beratung und Gutachtertätigkeit, bundes- und weltweite Kooperationen.

Doppelhülle: Doppelte Haut (engl. double hull) auf beiden Seiten eines Frachtschiffs, insbesondere Tankers. Oft zusätzlich konstruierter, durchgehender Doppelboden (engl. double bottom). Ziel: Bei Schiffshavarie Schutz der Umwelt vor Austritt gefährlicher Ladung.

dwt: deadweight tons, auch tdw (tons deadweight) oder dwat (deadweight all told). Höchstzulässige Tragfähigkeit eines Schiffes in (metrischen) Tonnen a 1.000 kg. Umfasst Ladung, Passagiere, Treibstoff, Ausrüstung, Proviant, Besatzung.

E3: Höchste deutsche Eisklasse für Handelsschiffe, die in arktischen Gewässern, Skandinavien, Ostsee, Kanada usw. eingesetzt werden. Höchste finnische Eisklasse: 1 A.

EEG: Kürzel für das Erneuerbare – Energie – Gesetz (Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien).
Aktuelles dazu: Erneuerbare Energien Gesetz

Eigenkapital: Auch Eigenmittel genannt. Differenz zwischen Vermögen und Schulden eines Unternehmens. Bei Fonds in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) besteht es aus Kommanditkapital, Rücklagen, Gewinnvortrag, und – aus der Bilanz nicht erkennbaren – stillen Reserven. Eigenkapital + Fremdkapital (von Banken, Lieferanten oder sonstigen Kreditgebern) = Gesamtkapital der Gesellschaft.

ERP: European Recovery Program, Europäisches Wideraufbauprogramm. Aus dem US-amerikanischen Marshall-Plan hervorgegangen (Aufbau der west- und mitteleuropäischen Wirtschaft nach dem II. Weltkrieg). Günstige ERP-Mittel im Rahmen von Förderprogrammen der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), u.a. für Investitionen in den neuen Bundesländern.

FEU: Forty-foot equivalent unit. 40 Fuß (rd. zwölf Meter) langer, genormter Container. Siehe dort und unter TEU.

Germanischer Lloyd (GL): International renommierte Klassifikationsgesellschaft, eine Art TÜV für Schiffssicherheit, -konstruktion, -technik, Meerestechnik. Zertifizierung nach international standardisierten Management und Qualitätssystemen. Übernimmt auch Bauaufsicht und Prüfung nichtmaritimer Technik. 1867 von Reedern und Versicherern gegründete Aktiengesellschaft, Sitz Hamburg. Die führenden Schiffahrtsnationen haben eigene Klassifikationsunternehmen (Lloyd`s Register of Shipping/LR in Großbritannien, Det Norske Veritas/DNV in Norwegen usw.).

Gesellschaftsversammlung: Jährliche, regelmäßige (ordentliche) oder seltener unregelmäßige (außerordentliche) Versammlung der Fondsgesellschafter. Wesentliches Forum der Anlegermitbestimmung. Gesellschaftsvertrag regelt Form und Frist der Versammlung. Wichtige Tagesordnungspunkte (TOPs): Bericht der Geschäftsführung, Feststellung und Genehmigung des Jahresabschlusses, Entlastung von Geschäftsführung und Beirat, Beschlüsse über Ausschüttung, Beiratswahl, Ausschluss von Gesellschaftern, Änderung der Geschäftspolitik.

Gesellschaftsvertrag: Geschäftsgrundlage für die Kapitalanlage. Vertrag regelt insbesondere Unternehmensziel, Kapitaleinlagen, Rechte, und Pflichten von Gesellschaftern und Geschäftführung, Ergebnisverteilung, Informations-, Kontrollund Mitbestimmungsrechte der Anleger, Anteilsübertragung, Kündigung und Abfindungsguthaben (Auseinandersetzung) sowie Auflösung (Liquidation) der Beteiligungsgesellschaft.

Gewinnzuweisung: Übertragung des steuerlichen Gewinns an Anleger entsprechend seinem gesellschaftsvertraglich vereinbarten Anteil am Betriebsergebnis des Fonds (prozentualer Gewinn-/Verlustanteil meistens in Höhe seines Anteils am Kommanditkapital). Anleger setzt den zugewiesenen Gewinn in seiner Einkommensteuererklärung an.

GL: Abkürzung für Germanischer Lloyd.

GmbH & Co. KG: Besondere Ausprägung der im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelten Kommanditgesellschaft (KG). Der unbegrenzt haftende Gesellschafter (Vollhafter, Komplementär, persönlich haftender Gesellschafter/phG) ist keine natürliche Person wie bei der reinen KG, sondern eine juristische Person (GmbH). Übliche Form bei geschlossenen Fonds aus Gründen der Risikobegrenzung für den Vollhafter.

GMDSS: Global Maritime Distress and Safety System. Internationales Seefunk-Notruf- und Sicherheitssystem über Satellit.

GPS: Global Positioning System. Satellitengestützes System zur exakten Standortbestimmung in der weltweiten Schifffahrt.

Gondel: Befindet sich auf dem Turm einer Windenergieanlage und beinhaltet den Maschinenbereich (z.B. Getriebe, Generator, Bremssystem) sowie die Elektronik (elektrische Schaltanlagen und Regelungssysteme). Die Gondelverkleidung schützt vor Wettereinflüssen und ist schalldämmend.

Handelsregister: Kürzel: HR. Öffentliches Verzeichnis beim jeweiligen Amtsgericht. Registriert werden Vollkaufleute, die ein im Handelsgesetzbuch (HGB) genanntes Handelsgewerbe betrieben. Im Handelsregister Abteilung A (HRA) werden Kapitalgesellschaften (z.B. GmbH, AG) eingetragen, in HRB Personalgesellschaften (z.B. Kommanditgesellschaft/KG oder GmbH & Co. KG, Offene Handelsgesellschaft/oHG).

IMO: International Maritime Organization, Internationale Seeschifffahrts-Organisation. Weltweite Vereinigung im UNO-Rahmen für Fragen der Schiffssicherheit, Seestraßenordnung, des Seerechts.

Initiator: Unternehmer, der ein Investitionsprojekt startet (initiiert) und dafür öffentlich privates Anlagekapital einwirbt. Erstellt zusammen mit Beratern die Fondskonzeption und den Emissionsprospekt. Besorgt das Fondskapital von Anlegern und Banken und übernimmt oft die Fondsgeschäftsführung.

Investitionsphase: Fondsstart über ca. ein bis zwei Jahre. Fondskonzeption, Prospekterstellung, Beschaffung von Fremd- und Eigenkapital. Bei Schiffsfonds: Bau und Infahrtsetzung des Schiffes, bei Windenergiefonds: Errichtung und Inbetriebnahme des Windparks.

Investitionsplan: Plan als Teil der gesamten Unternehmensplanung weist sämtliche wichtige Kosten während des Fondsbeginns aus: Anschaffungskosten (Schiff, Windkraftanlage, Immobilien), Baunebenkosten, Zwischenfinanzierungszinsen, Anlaufkosten, Sonstiges, Liquiditätsreserve. Die Summe ist das Gesamtinvestitionsvolumen, oft Gesamtaufwand genannt, und muss sich betragsmäßig mit dem Finanzierungsvolumen (Eigen- und Fremdkapital des Fonds) decken. Der Investitions- oder Mittelverwendungsplan entspricht in etwa dem Vermögensbestand einer Planbilanz, der Finanzierungs- oder Mittelherkunftsplan dem Kapitalbestand einer Bilanz.

ISM: International Ship Management Code, auch International Safety Management Code (Internationales Übereinkommen zum Schiffs- bzw. Sicherheitsmanagement). 1987 von der IMO initiierte Auflagen zur Verbesserung von Management und Sicherheit in der weltweiten Schifffahrt. Im Reedereiauftrag prüfen und zertifizieren (bescheinigen) international tätige Klassifikationsgesellschaften die Erfüllung des ISM Code.

IWR: „Internationales Wirtschaftsforum Regenerative Energie“ an der Westfälischen Wilhelms – Universität in Münster. Aufgabe und Ziel: Schaffung eines Zentrums für die Bündelung der Forschungs- und Wirtschaftsaktivitäten sämtlicher Forschungsrichtungen bei regenerativen Energien (Wind-, Solar-, Bio-, Wasserkraft). Informationsnetzwerk.

Kasko: Schiffskörper, -rumpf ohne Aufbauten, engl. main body. Allgemein: Fahrzeug ohne Ladung. Kaskoversicherung deckt Schäden an Schiffsrumpf, Maschinen, Zubehör.

Klassifikationsgesellschaften:Eine Klassifikation ist die Einteilung der Schiffe in Klassen. Schiffe werden entsprechend der Bauausführung und dem Erhaltungszustand des Schiffskörpers und der Maschinenanlage eingeteilt. Die Klasse ist eine Beurteilung der Seetüchtigkeit und ist Basis bei Schiffs- und Ladungsversicherungen sowie bei Handel von Schiffen. In Deutschland übernimmt der „Germanische die Klassifikation von Schiffen. Schiffe müssen von einer Gesellschaft klassifiziert werden es muß aber nicht die nationale Gesellschaft des Reeders sein. Ein deutsches Schiff kann auch unter der Aufsicht von Norske Veritas fahren. Oder irgendeiner anderen Gesellschaft. Die Schiffe werden von Technikern dieser Gesellschaften regelmäßig kontrolliert. Einige Maschinenteile wie Behälter unter Druck ( Dampfkessel Luftbehälter usw) jährlich andere zweijährlich. Alle fünf Jahre wird die so genannte „Große Klasse“ durchgeführt wobei das Schiff im Dock trockengelegt wird. Hier erfolgt eine genaue Untersuchung der Außenbordteile wie Ruder Schiffshaut Propeller Bugstrahlruder und der innenliegenden Ausgussventile und Seekästen. Die Idee einer Klassifikationsgesellschaft entstand in der Londoner Gaststätte „Lloyd`s Coffee House“. ( Lloyd ).

Knoten (kn): Schiffsgeschwindigkeits-Einheit, gemessen in nautischen Meilen (Seemeilen) pro Stunde. 1 Knoten = 1 Seemeile/Std. = 1,852 km/h.

Kommanditkapital: Kapital, das die Kommanditisten (nur in Höhe ihrer nominellen Einlage haftende Gesellschafter der Kommanditgesellschaft) aufbringen. Entspricht – ausgenommen Einlagen der Gründungskommanditisten – dem Platzierungskapitalvolumen. Neben dem Fremdkapital (Bankdarlehen) wesentlicher Teil des Gesamtkapitals einer Kommanditgesellschaft (Fonds).

Lee: dem Wind abgewandet Seite.

Loss-of-hire: Wörtlich: Erlösausfall – wenn das Schiff z.B. durch Dockaufenthalt oder Maschinenschaden nicht einsatzbereit ist und keine Frachtzahlung erhält (off hire). Risiko ist versicherbar. Versicherungsleistung beginnt meistens nach bestimmter Warte- oder Karenzzeit. Off hire auch generell für beschäftigungsloses oder vorübergehend außer Dienst gestelltes, aufliegendes Schiff.

Luv: dem Wind zugewandete Seite.

Mindestbesteuerung: Seit Anfang 1999 in Paragrafen 2 Absatz 3 Einkommenssteuergesetz (EstG) geregelt. Gewinne und Verlust derselben Einkunftsart müssen verrechnet werden. Weitere Verluste bis zum EUR 50.000 bei Singles und EUR 10.000 bei Verheirateten (Splitting) mit Gewinnen anderer Einkunftsarten verrechenbar. Weitere Verluste nur bis 50 Prozent der verbleibenden Gewinne verrechenbar. Weitere Verluste in Vorjahr/Folgejahr rück- bzw. vortragbar.

Mittelverwendungskontrolle: Überwachung der Anlegergelder in der Investitionsphase des Fonds. Kontrolleur ist meistens ein Standesrechtler (Rechtsanwalt, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer), gelegentlich eine Bank. Die von den Anlegern auf ein Treuhandkonto des Kontrolleurs eingezahlten Kapitaleinlagen plus Agio werden erst nach Erfüllung bestimmter Freigabekriterien (z.B. Nachweis Bauvertrag, Platzierungsgarantie) an den Fonds oder an Dritte ausgekehrt. Andernfalls Rückabwicklung sämtlicher Einzahlungen plus Guthabenzins an die Anleger.

MS: Motorschiff. Ähnlich MV (motor vessel)

MT: Motortanker

Multi Purpose: Wörtlich „Mehrzweck“. Gemeint sind multi purpose carrier oder Mehrzweckfrachter. Im Gegensatz zu Spezialschiffen wie Tankern, Fähren oder Kühlschiffen können Mehrzweckschiffe mehrere Ladungsarten gleichzeitig befördern (Stückgut, Container, Massengut, Schwer- und Gefahrgut).

MWh: Megawattstunden, KWh = Kilowattstunden. 1 MWh = 1.000 KWh bzw. KWh ist die Maßeinheit für die produzierte Energie (wie Stückzahl bei einer Autoproduktion). Dagegen ist MW bzw. KW die Maßeinheit für die Leistung einer Windenergieanlage (wie PS beim Auto).

Nabenhöhe: Die Höhe vom Turmfuß einer Windenergieanlage bis zur Gondel, und zwar an der Verbindung von Rotorblättern zur Rotorwelle (Nabe/Horinzontalachse) etwa in Höhe der Gondelmitte.

Nettocharterrate: Netto`miet` preis für ein Schiff, nachdem von der Brotto Charterrate Vermittlungsvergütungen (Kommissionen) und Bereederungsgebühr (für technisches und kaufmännisches Schiffsmanagement) abgezogen worden sind.

Nettolageertrag: Durchschnittlicher Jahresenergieertrag eines Windparks unter Berücksichtigung des Parkwirkungsgrades, des Netzverlustes und der technischen Verfügbarkeit.

Nettoraumzahl (NRZ): Angabe zur Schiffsgröße. Siehe Tonnage, Tonnagesteuer.

Netzverlust: Entstehen bei Energieübertragungen. Netzverluste sind nichts anderes als Energieverluste, die stromdurchflossene Leiter als Wärme an ihre Umgebung abgeben. Je kleiner der Querschnitt eines Leiters und je höher der Strom ist, der durch einen Leiter geschickt wird, desto höher sind die Wärmeverluste.

OptiSlip: Generatortechnik des Windenergieanlagen-Herstellers Vestas. Das System ermöglicht dem Triebstrang eine Drehzahländerung von bis zu 100 Prozent bei plötzlichen Windböen. OptiSlip trägt zur Optimierung der Stromqualität bei (zum Vorteil für das Energieversorgungsunternehmen, das die erzeugte Energie abnimmt und an den Verbraucher weitergibt) und vermindert die Belastung aller Anlagenteile (zum Vorteil für den Betreiber der Windenergieanlage).

OptiTip: Mikroprozessorgesteuertes Pitchregelungssystem (siehe Pitchregelung) des Windenergieanlagen-Herstellers Vestas. OptiTip sorgt für bestmöglichen (optimalen) Anstellwinkel der Rotorblätter zum Wind. Optimierung hoher Leistungsfähigkeit bei geringer Geräuschentwicklung – je nach Standortanforderung.

Panamax: Kurzbezeichnung für Schiffe, die den Panama Kanal zwischen atlantischen und pazifischem Ozean befahren können. Schleusen begrenzen Schiffsbreite auf rd. 32 Meter. Maximaler Tiefgang ca. 12 Meter.

Paragraf 2b EstG: Im Rahmen des Steuerentlastungsgesetzes 1999/2000/2002 eingeführter Paragraf in das Einkommenssteuerrecht. Ziel des Gesetzgebers: Abschaffung der Steuersparmodelle. Ausnahmen: Investitionsstart vor 5. März 1999, Beitritt des Anlegers vor 1. Januar 2001. 2b-Formulierung („Fallensteller-Paragraf“) – äußerst umstritten, u.U. verfassungswidrig – vom Bundesminister der Finanzen mit Anwendungsschreiben vom 5. Juli 2000 präzisiert.

Parkkonfiguration: Anordnung der Windenergieanlagen in der Gruppe (Windpark), z.B. einreihig oder mehrreihig versetzt.

Parkwirkungsgrad: Beschreibt die zu erwartenden Abschattungseffekte bei Windparks und die damit verbundene Beeinflussung des Energieertrages in Prozent (Verminderung des Energieertrages im Vergleich zur Einzel-Windenergieanlage).

Pitchregelung: Die aktive Blattverstellung (pitch) beeinflusst den Auftrieb des Rotorblattes der Windenergieanlage durch kontinuierliche Änderung des Blattanstellwinkels. Die aktive Blattverstellung erfordert höheren mechanischen Aufwand als der passive Strömungsabriss (stall). Siehe auch Stallregelung.

Platzierungsgarantie: Zusicherung gegenüber dem Kapitalanleger, dass das Platzierungs- oder Emissionskapital eines geschlossenen Fonds vollständig gezeichnet wird. Der Garant gewährleistet, dass er oder ein Dritter eventuelle Platzierungsreste zu einem bestimmten Zeitpunkt übernimmt.

Produktentanker: Zu den Öltankern rechnende Spezialschiffe für den Transport von Mineralölprodukten. Neubauten müssen mit Doppelhülle konstruiert sein. Produktentanker unterliegen strengen Umweltschutzauflagen (Maritime Pollution Convention/MARPOL, internationales Abkommen zur Verhinderung von Meeresverschmutzung durch Schiffe).

Prospektprüfung: Gemeint ist die Prüfung des öffentlichen Beteiligungs- oder Emissionsprospekts durch Wirtschaftprüfer (WP) bzw. Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (WPG). Deren Berufsorganisation, das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW), hatte 1983 und erneut 1987 Prospektprüfungsgrundsätze formuliert. Im Februar 2000 hat das IDW eine grundlegende Erneuerung der
Richtlinien entworfen.

Reederei, Reeder: Schiffseigentümergesellschaft, Schiffseigener. Oft allgemein im Sinne von Schifffahrtsunternehmen.

Ro-Ro: Roll-on-Roll-off. Ro-Ro-Schiffe verfügen über Heckladerampe oder Bugklappe für die Aufnahme von Schienen- oder Straßenfahrzeuge einschließlich Trailer und Anhänger.

Rückbau: Demontage der Windkraftanlage(n) bei Betriebseinstellung. In der Höhe der dafür anfallenden Kosten wird vorsorglich eine besondere Rücklage gebildet, die bei Betriebsaufgaben aufgelöst wird.

Schiffshypothekendarlehen: Bankdarlehen. Die Darlehensforderung ist – ähnlich wie bei der Immobilienfinanzierung – durch Eintragung einer Schiffshypothek im Seeschiffsregister abgesichert.

Stallregelung: Der passive Strömungsabriss (stall einer Windenergieanlage) vermindert den Auftrieb und erhöht den Widerstand des Rotorblattes. Bei zunehmendem Wind wird der Anstellwinkel des Blattprofils zum Wind größer, bis die Strömung auf der Oberseite des Profils abreißt.

Steuerliches Ergebnis: Positiver oder negativer Saldo der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) eines Unternehmens. Das steuerliche Ergebnis (Gewinn oder Verlust) wird bei einer Personengesellschaft, z.B. Kommanditgesellschaft (KG), den Gesellschaftern – überwiegend Anlegern – zugewiesen. Siehe auch Gewinnzuweisung.

Steuerbord: in Fahrtrichtung rechts.

Stille Reserven: Rücklagen, die anders als Rückstellungen oder offene Rücklagen in der Bilanz eines Unternehmens nicht ausgewiesen sind. Entstehen durch Unterbewertung von Vermögen (seltener durch Überwertung von Schulden). Beispiel: Der Fonds schreibt sein Schiff über mehrere Jahre bis auf einen restlichen Buchwert von 10 Prozent des ursprünglichen Baupreises ab. Der aktuelle Marktwert des Schiffes liegt aber noch bei 70 Prozent des Baupreises. In den Geschäftsbüchern ist das Schiff unterbewertet (der Gewinn ist eigentlich zu niedrig ausgewiesen). Die Differenz von 60 Prozentpunkten ist eine stille Reserve. Beim Schiffsverkauf würden sie gewinnerhöhend aufgelöst werden.

Stiller Gesellschafter: Beteiligt sich als stiller Teilhaber am Handelsgewerbe des tätigen Teilhabers (Inhaber, Geschäftsherr – meistens GmbH, KG, AG). Grundsätzlich kennt die im Handelsgesetzbuch (HGB) geregelte stille Gesellschaft nur zwei Gesellschafter, den Stillen und den Geschäftsherrn. Kein Gesellschaftseintrag im Handelsregister. Der Stille bleibt anonym. Seine Einlage geht in das Vermögen des Geschäftsherrn über. Also im Gegensatz zur Kommanditgesellschaft kein gemeinsames Vermögen. Oft fester Jahreszins vereinbart. Stiller Gesellschafter ist am Gewinn beteiligt. Verlustbeteiligung kann ausgeschlossen werden. Eine aus der (typisch) stillen Beteiligung abgeleitete, aber gesetzlich nicht geregelte Variante ist die atypisch stille Gesellschaft (mitunternehmerische Beteiligung am Gewinn und Verlust und an stillen Reserven).

Suezmax: Kurzbezeichnung für Schiffe, die den Suez-Kanal zwischen Mittelmeer und Rotem Meer passieren können. Keine Begrenzung der Schiffslänge, aber der Breite auf maximal etwa 70 Meter und des Tiefgangs auf höchstens ca. 17 Meter.

Teilwert: Begriff aus dem Steuerrecht (Bewertungsgesetz). Anteiliger Preis (Markt-, Verkehrswert) für ein bestimmtes Wirtschaftsgut im Rahmen des Gesamtpreises für das Unternehmen.

TEU: Twenty-foot equivalent unit, Standardcontainer mit einer Länge von 20 Fuß (rd. sechs Meter). Siehe auch FEU und Container.

Timecharter: Zeitcharter. Siehe unter Charterer.

Tonnage: Begriff aus der Schiffsvermessung. Maßeinheit für Schiffsraum waren ursprünglich Weinfässer (tuns) und Heringstonnen. Seit 19. Jahrhundert Messung des Rauminhalts (Volumens), nicht Gewichts, des Schiffes in Raum- oder Registertonnen – Bruttoregistertonne (BRT, engl. Gross Registered Tonnage/GRT) a 100 Kubikfuß oder rd. 2,83 Kubikmeter. Nettotonnage (NRT) nur Rauminhalt des Frachtraums. Seit 1982 Vermessung nach Brutto- und Nettorumzahl (BRZ, NRZ). Tonnagesteuer„>Tonnagesteuer orientiert sich an Nettoraumzahl. Siehe auch dwt.

Tonnagesteuer: Seit 1. Januar 1999 kann die Reederei ihren Gewinn pauschaliert anhand des Schiffsraums ermitteln (Rechtsgrundlage: Paragraf 5 a Einkommenssteuergesetz/EstG – eingeführt durch 1998 beschlossenes Seeschifffahrtsanpassungsgesetz/Gesetz zur Anpassung der technischen und steuerlichen Bedingungen in der Seeschifffahrt an den internationalen Standard). Diese Gewinnermittlungsmethode wird missverständlich als Tonnagesteuer bezeichnet. Basis ist Nettoraumzahl (NRZ) des Schiffes. Zu versteuernder Gewinn je Anleger sehr niedrig. Wichtige Tonnagesteuer-Kriterien: Eintragung in inländischem Seeschiffsregister, Geschäftsführung und Bereederung an inländischem Standort.
Treuhandgesellschaft: Unternehmen, das treuhänderisch und uneigennützig `im Auftrag und für Rechnung` eines oder mehrerer Treugeber (Anleger) tätig ist.

Typische Treuhandschaften: Mittelverwendungskontrolle, Verwaltungstreuhandschaft, Treuhandkommanditbeteiligung. Treuhandvertrag regelt Rechte und Pflichten von Treuhänder (Treunehmer) und –geber. Spezielles Treuhandgesetz existiert nicht.

Umspannwerk: Begriff aus der Elektrizitätsversorgung. Transformator- oder Verteilerstation, an der die Spannungsebene des Windparks auf die Spannungsebene des Energieversorgungsunternehmens (EVU) transformiert – umgesetzt – wird (z.B. von 30 kV / Kilovolt auf 110 kV).

Veräußerungserlös: (Weiter-) Verkaufspreis des Investitionsobjekts, z.B. Schiff, Immobilie, Windpark. Vom Erlös sind eventuell Maklerprovisionen oder sonstige Vergütungen abzuziehen, um den Veräußerungsgewinn zu ermitteln.

Verlustausgleichbeschränkung: Siehe Ausgleichsfähige Verluste.

Verlustzuweisung: Anteilige Übertragung des steuerlichen Jahresverlustes auf die Kapitalanleger. Analog der Gewinnzuweisung.

Verrechenbare Verluste: Derjenige Teil der Verluste, der den Höchstbetrag der ausgleichsfähigen Verluste überschreitet und deswegen auf Folgejahre vorgetragen wird. Siehe auch ausgleichsfähige Verluste.

Vorfälligkeitsvergütung: Vergütung für vorzeitige Zahlung (vor Fälligkeit) der Kapitaleinlage. Eine Art Zinsertrag für den Anleger – steuerlich: Sonderbetriebseinnahmen.

Währungsrisiko: Risiko, durch nachteilige Schwankung des Wechsel- oder Umtauschkurses zweier Währungen Geld zu verlieren. Beispiel: Bau- oder Kaufpreis in US-Dollar bei Zahlung zu späterem Termin vereinbart. Ist im Zahlungszeitpunkt der Dollar gegenüber dem Euro gestiegen (teurer geworden), müssen mehr € für den Dollar-Preis ´investiert` werden. Durch rechtzeitigen Dollar-Kauf zum noch günstigen Dollar/EUR – Verhältnis hätte das Währungsrisiko ausgeschaltet werden können.

Zweitmarkt (Sekundär-, Secondhand-Markt): Inoffizieller Markt für ´gebrauchte` Gesellschaftsanteile, meistens Kommanditanteile. Ein amtlich zugelassener Markt oder eine Börse existieren nicht. Mehrere Versuche, einen initiatorenübergreifenden Markt einzurichten, sind bisher gescheitert. Viele Initiatoren haben intern einen Zweitmarkt für ihre Fondsanleger organisiert.

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