Aktienmarkt überhitzt – wer glaubt schon Warren Buffet?

Aktienmarkt überhitzt und die Investoren engagieren sich munter weiter in Aktien. Es erinnert stark an das Verhalten der Anleger in der Dotcom-Blase Anfang der 2000er Jahre. Ganz so einfach ist es aber dieses Mal nicht, denn die Situation heute ist völlig anders.

Damals begann der Hype um das Internet aufzuflammen. Das damals neue Medium entfachte die Fantasie der Menschen. Egal, was ein Unternehmen tat, wenn es etwas mit dem Internet zu tun hatte, galt es als eine sichere Bank für Aktienkäufe. Heute wissen wir, dass von den Firmen, die damals die Fantasie der Menschen beflügelten, nur wenige überlebten. Die meisten Firmen von damals sind heute verschwunden und mit ihnen Unsummen von Anlegergeld.

Corona als Brandbeschleuniger

Die Situation heute ist geprägt von massiver Geldmengenausweitung. Die Zentralbanken auf der Welt erschaffen Geld, als gäbe es kein Morgen. Die Staaten sind allesamt stark überschuldet und deshalb sind die Zinsen im Keller. Wenn wir uns die Euro-Zone ansehen, wird deutlich, dass bei der gewaltigen Verschuldung gar keine Zinserhöhungen ohne dramatische Folgen für Regierungen möglich wären. Einige Volkswirtschaften wären gar nicht in der Lage, auch nur ein Prozent Zinserhöhung zu verkraften. Staatspleiten wären damit unvermeidbar.

Und da die EU eine Schuldenunion ist, wäre das der Dominostein, der das gesamte Euro-Gebilde zu Fall bringen könnte. Also sitzt die Europäische Zentralbank in der Zwickmühle. Zinsen steigen, wenn die Geldmenge zurückgeht. Und da steigende Zinsen unerwünscht sind, fährt die EZB mit ihrem QE-Ankaufprogramm fort und spült damit immer mehr Liquidität in die Märkte.

Damit bildete sich eine Blase im Anleihenmarkt, die sich auf nahezu alle Assetklassen ausgeweitet hat. Viel Liquidität feuert Investoren an, Aktien, Immobilien oder auch Bitcoin zu kaufen. Wer derzeit also Aktien, Immobilien oder Bitcoin kauft, bezahlt sehr hohe Preise.

Immobilien sind aktuell fast doppelt zu teuer wie zur Einführung des Euro. Geblendet von billigen Krediten kaufen die Menschen Immobilien zu massiv überhöhten Preisen und sind sich der Gefahren gar nicht bewusst.

Die Inflation hat Fahrt aufgenommen und schmälert die Guthaben auf Konten oder Ansprüche aus Lebens- und Rentenversicherungen. Über 300 Banken in Deutschland verlangen mittlerweile Strafzinsen für Guthaben ab 10.000 Euro.

Das ist eine bittere Pille für die Deutschen, die ihr Geld auf Konten sicher wähnen. Vielen ist gar nicht bewusst, dass sie enteignet werden, denn auf den Konten bleiben die Zahlen erhalten. Was sich vermindert, ist die Kaufkraft. Und das merkt der Anleger erst, wenn er sein Geld abholt und etwas kaufen möchte.

Die Gefahr eines Crashs wird bereits seit Jahren von Experten gesehen. Doch derzeit muss man kein Experte sein, um die Situation zu bewerten.

Gibt es einen Ausweg?

Was kann passieren? Wenn der Bankensektor fällt, steht die Regierung vor der Entscheidung: Retten oder die Pleiten hinnehmen. Die Bafin hat im November bereits Personal zur Abwicklung von insolventen Banken aufgestockt. Es liegt also nahe, dass die Regierung dieses Mal nicht die Mittel hat, Feuerwehr zu spielen und den gesamten Bankensektor mit Steuergeldern zu retten. Die hat ohnehin mit massiven Steuerausfällen zu kämpfen, während sie viel Geld für Corona-Hilfen ausgibt.

Fällt der Bankensektor, könnte die Anleiheblase platzen und die Geldmenge in kürzester Zeit schrumpfen lassen. Das hätte dann Zinserhöhungen zur Folge, die die schwächeren Euro-Staaten in Schwierigkeiten bringen würden. Da fällt dann das Stichwort ESM-Risiken.
Die andere Möglichkeit, die Regierung rettet die Banken. Das geht natürlich nur mit weiterer massiver Verschuldung, was das Schulden-Problem verstärkt und das Unvermeidliche näher rücken lässt.

Die Inflation könnte sich weiter verstärken und zu einer galoppierenden Inflation werden. Dann heißt es: Adios Sparguthaben!

Aktienmarkt überhitzt – Schau Dir den Buffekt-Indikator an

Und was die Aktien betrifft, die bieten auch keinen sicheren Hafen, denn der Markt ist stark überhitzt. Der Buffett Indikator für den US-Aktienmarkt weist eine Überhitzung des Marktes von über 88 Prozent im Bezug zur langfristigen Trendlinie. Der US-Aktienmarkt liegt bei 228 Prozent beim Verhältnis des Marktwerts zum BIP der Vereinigten Staaten.

Aktienmarkt überhitzt - der Buffett-Indikator

Im Vergleich dazu, die Dotcom-Blase lag in diesem Verhältnis nur bei 71 Prozent und hat nach ihrem Platzen Milliardenvermögen vernichtet. Der Aktienmarkt in den USA ist also dreimal stärker überhitzt als zur Dotcom-Blase. Und als eine der größten Volkswirtschaften der Welt würde das Platzen dieser Aktienblase entsprechende Auswirkungen auf alle anderen Märkte der Welt nach sich ziehen. Ist also tatsächlich der Aktienmarkt überhitzt? Ja, Eindeutig!

Doch in Zeiten überhitzter Märke gibt es eine Oase der Sicherheit. Silber als eines der bedeutendsten Edelmetalle ist nach wie vor unterbewertet und damit eine Ideale Möglichkeit, jetzt Geld von Konten zu holen oder Aktiengewinne zu realisieren und in die Sicherheit zu investieren.

Der Silberpreis ist in den letzten Wochen gefallen und bietet damit bestmögliche Einstiegsbedingungen. Über Silber als Oase der Sicherheit in Kombination mit einem sinnvollen Einlagerungskonzept außerhalb der EU mit ihren Enteignungsfantasien habe ich einen Kurs erstellt, den Du Dir kostenlos ansehen kannst. Darin erfährst Du, wie Du maximal Material für Dein Geld bekommst und dieses sicher in der Schweiz verwahrst. Schließlich hat Silber eine viel geringere Wertdichte als Gold und da brauchst Du ordentlich Platz, wenn Du es zuhause lagern möchtest. Dort wirst Du vielleicht auch das Ziel von Langfingern, wenn irgendjemand mitbekommt, welche Schätze Du in Deinem Zuhause verwahrst.

Aktienmarkt überhitzt - hier ist die Lösung

Bildrechte: Michael Sielmon

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