Geld auf dem Konto

Geld auf dem Konto gehört nicht Dir. Dieses Thema ist schwierig, denn uns wurde immer beigebracht, dass unser Konto uns gehört. Das stimmt auch. Das Konto gehört uns, allerdings gibt es beim Geld ein kaum bekanntes rechtliches Problem.

Betrachten wir es mal sachlich. Wenn eine Partei einer anderen Partei Geld gegen Zinsen überlässt, nennt man das Darlehen. Und Darlehen sind für den Darlehensgeber dann Forderungen an den Darlehensnehmer. Das übergebene Geld gehört dann dem Darlehensnehmer und er kann es für seine Zwecke verwenden.

Wie verhält es sich jetzt mit Geld auf dem Konto?

Unser Geld bei der Bank wird Bankguthaben genannt. Wikipedia sagt zu Bankguthaben (https://de.wikipedia.org/wiki/Bankguthaben):
Bankguthaben (auch Bankeinlagen oder Depositen) ist der umgangssprachliche Sammelbegriff für Forderungen von Nichtbanken gegenüber Kreditinstituten. Es ist Buchgeld auf Bankkonten, das jederzeit in Bargeld umgewandelt oder für Geldanlagen oder den Zahlungsverkehr verwendet werden kann.

Wenn Du also Dein Geld auf Dein Konto einzahlst, wandelst Du es in eine Forderung um. Rechtlich geht der Besitz dann an die Bank über. Solange also das Geld auf dem Konto liegt, gehört das Geld der Bank. Wenn Du eine Forderung an die Bank hast, bist Du ein Gläubiger.

Wenn es keine besonderen Vorkommnisse gibt, ist das unkritisch, denn Du kannst über das Geld auf dem Konto im Zahlungsverkehr verfügen und Du kannst es auch am Geldautomaten abholen. Problematisch wird es nur, wenn die Situation kritisch wird.

Aktuelle Situation – alarmierend!

Deutschland befindet sich im zweiten Lockdown. Bereits der erste Lockdown hat vielen Unternehmen einiges abverlangt. Einige haben den ersten Lockdown nicht überstanden. Viele weitere folgen nun. Mit den Lockdowns wird die Wirtschaft systematisch zerstört. Die Pleitewelle bleibt noch aus, weil die Kriterien zum Anmelden einer Insolvenz seitens der Regierung aufgeweicht wurden. Wenn das nicht geschehen wäre, hätten wir bereits im ersten Lockdown eine Insolvenzwelle gesehen.

Eine Insolvenzwelle hat viele Auswirkungen. Arbeitsplätze gehen verloren. Die Einkommenssituation der Menschen verschlechtert sich. Verschuldete Haushalte kommen in Zahlungsschwierigkeiten. Kredite fallen aus. Banken werden mit einer Kreditausfallwelle konfrontiert. Auch Unternehmen werden ihre Darlehen nicht mehr zahlen können. Banken werden in Probleme kommen, einige werden sterben.

Private Gläubiger dürfen „daran glauben“

Zur Griechenlandkrise sagte Wolfgang Schäuble, er wolle private Gläubiger bei der Bankenrettung mit ins Boot holen (https://www.deutschlandfunk.de/schaeuble-private-glaeubiger-am-hilfspaket-fuer.694.de.html?dram:article_id=70290). Das klingt erst einmal nach den Aktionären. Doch hinter dieser Aussage steckt mehr, denn Gläubiger sind auch die Menschen, die Geld auf den Konten einer notleidenden Bank unterhalten.

Die Lehman-Krise 2008/2009 brachte den Stein ins Rollen. Die Griechenlandkrise 2010 lieferte die Blaupause. Damals wurden Einlagen (Forderungen) von Vermögenden zur Rettung der Institute eingesetzt. Begonnen hatte es mit dem Einfrieren der Konten. Niemand konnte sein Geld abholen. Wer sein Geld auf dem Konto hat, macht sich von der Entscheidungsgewalt der Bank abhängig.

Die Abschaffung von Bargeld läuft auf Hochtouren. Wenn das passiert, werden die Menschen vollends enteignet. Dann hat niemand mehr Geld, nur noch Forderungen. Und über die kann er nur verfügen, wenn mit seiner Bank alles in Ordnung ist.

Deutsche Banken haben eine sehr dünne Eigenkapitaldecke. Außerdem wird mit Bilanztricks das wahre Ausmaß der Unterkapitalisierung gern verschleiert. Damit sind Banken anfällig gegenüber Kreditausfällen. Und die sind bereits Realität.

Die rechtliche Grundlage zur Enteignung der Kunden gibt es schon seit Jahren. Still und ohne jegliche öffentliche Wahrnehmung trat am 01.01.2015 das „Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG)“ in Kraft (https://www.gesetze-im-internet.de/sag/). Darin wird geregelt, dass nicht der Staat (Steuerzahler) zur Rettung von Banken herangezogen werden soll. Über eine Verstaatlichung notleidender Banken findet man nämlich nichts im SAG (Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/sag/).

Jetzt aufwachen und das Vermögen sichern

Du hast die Wahl. Du kannst alles so belassen und hoffen, dass es Dich nicht erwischt. Oder Du tust etwas und informierst Dich über das Geldsystem. Wenn Du eine Strategie suchst, mit der Du Deinen Vermögensstatus verbessern kannst, hol Dir jetzt den Strategiereport.

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Bildrechte: Michael Sielmon

2 Gedanken zu „Geld auf dem Konto – Freiwillige Enteignung“
  1. […] Als erstes musst Du raus aus den Geldwerten. Die Regierung hat die gesetzliche Basis für Enteignungsszenarien bei Staatsanleihen, Fonds, Lebensversicherungen und für Bankkonten in der Hinterhand. Die Frage ist also nicht, ob diese Möglichkeiten seitens der Regierung genutzt werden, sondern wann. Um welche Gesetze es sich handelt, darüber findest Du in meinem Blog weitere Beiträge. […]

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