Inflationsgefahr

Inflationsgefahr? Was ist das? Es liegt in der Natur der Menschen, unbequeme Wahrheiten zu ignorieren. Es ist ein Schutzmechanismus, dem jeder unbewusst ausgeliefert ist. Menschen richten ihre Aufmerksamkeit auf Dinge, die sie selbst beherrschen oder regeln können. Das große Ganze wird selten wahrgenommen, denn der Einzelne kann daran nichts ändern.

Grundsätzlich ist es wahr, dass der Einzelne für die großen Prozesse im Hintergrund nicht von Belang ist. Aber das Wetter kümmert sich auch nicht um uns. Wenn es regnet, können wir gar nichts daran ändern. Aber wir können uns mit einem Regenschirm schützen. Das liegt in unserer Macht. Wir entscheiden, ob wir nass werden oder trocken bleiben.

Der Regen ist unser kleinstes Problem. Trotzdem schützen wir uns mit dem Regenschirm. Wenn die Sonne hell scheint, tragen wir eine Sonnenbrille. Und wenn das Geldsystem zu kollabieren droht? Dann legen wir unser Erspartes auf Geldwerte, die dann ebenfalls kollabieren.

Ein zu kleines Licht für die große Welt?

Es ist richtig, wir können nicht viel tun, die Prozesse, die man uns aufzwingt abzuschaffen. Aber wir können uns schützen, wie mit dem Regenschirm oder der Sonnenbrille. Aber tun wir das? Schützen wir unser Erspartes? Nein! Wir tun, was uns die Institute, Medien und Politiker sagen und hoffen auf das Beste.

Zur Bankenkrise 2008 sagte unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Spareinlagen der Sparer sicher seien. Das musste sie tun. Das System hätte es nicht verkraftet, wenn die Sparer begonnen hätten, ihre Guthaben abzuziehen oder noch schlimmer, es als Bargeld mit nach Hause genommen hätten. Das wäre ein Banken-Run geworden. Also hat Frau Merkel die Sparer beruhigt, wohl wissend, dass sie den Menschen mit dieser Aussage schamlos ins Gesicht log.

Die Kanzlerin hat gelogen!

Ja, Frau Merkel hat gelogen. Denn Sie wusste selbstverständlich um die gesetzliche Lage. Sie weiß, dass im Gesetz einige Szenarien festgeschrieben wurden, die den Weg zur Enteignung der Sparer ebnen. § 314 Versicherungsaufsichtsgesetz betrifft die Versicherten der Lebensversicherung, das Sanierungs- und Abwicklungsgesetz (SAG) betrifft die Besitzer von Staatsanleihen und § 98 Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) richtet sich an Besitzer von Fondsanteilen. Diese drei Gesetze schützen die Gesellschaften zu Lasten der Verbraucher. Nein, Dein Guthaben ist eben nicht sicher!

Und die Einlagensicherung? Es gibt doch die Einlagensicherung, die Guthaben bis 100.000 Euro schützt? Ja, die gibt es. Es gibt einen Einlagensicherungsfonds. Gemäß der EU-Richtlinie 2014/49/EU müssen alle Einlagensicherungen in Europa als Fonds betrieben werden. In diesen müssen die angeschlossenen Banken jährlich und vor dem Eintreten eines Schadenfalls Beiträge einzahlen. Im Falle einer Bankenpleite, werden die Anleger aus diesem Fonds entschädigt.

Mechanismen funktionieren nicht bei Branchenkrisen

Da möchte man beten, dass nicht mehrere Banken gleichzeitig vor die Hunde gehen, so wie 2008/2009? Da mussten die Staaten die Banken retten, mit Steuergeldern. Und wenn der Fonds nicht ausreicht? Der Staat stellt die Mittel für die Einlagensicherung bis 100.000 Euro zur Verfügung. Aber der Staat sind wir, die Steuerzahler! Letztendlich zahlen wir die Zeche.

Das Ungerechte hierbei ist, dass wir alle für diejenigen aufkommen müssen, die linientreu ihr Geld in Geldwerten halten. Wer sein Geld nicht in Geldwerten hat, muss auch nicht entschädigt werden. Ich bringe es mal auf den Punkt. Wer Geld auf Sparbuch, Festgeld usw. hat, setzt sich dieser Gefahr aus. Er hat das Versprechen, dass im Krisenfall andere für ihn bürgen. Aber diese Vorgehensweise hat noch einen weiteren Fehler. Geldwerte sind immer Nominalbeträge in einer bestimmten Währung, hier in Euro. Was ist, wenn der Euro reformiert wird oder seine Kaufkraft bei einer hohen Inflation einbüßt?

Inflationsgefahr wird vertuscht

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Geld in Geldwerten zu halten, ist derzeit keine gute Idee. Und die Inflation ist derzeit riesig. Ja, ich weiß, die offizielle Inflationsrate ist niedrig. Warum ist sie das? Weil die Ermittlung der offiziellen Inflation ein statistischer Taschenspielertrick ist. Es werden einige Güter und Waren hergenommen und deren Preissteigerung betrachtet. Aber das reicht leider nicht aus. Das verhilft zu beruhigenden Zahlen. Inflation ergibt sich aus der Geldmengenausweitung abzüglich des Wirtschaftswachstums. Schau Dich um. In diesem Jahr hat die EZB die Geldmenge bereits um 1.8 Bio Euro ausgeweitet. 500 Mrd. Euro sollen noch folgen. Das Wirtschaftswachstum in der EU ist rückläufig. Die reale Inflation liegt bei mindestens 7 – 8 Prozent!

7 – 8 Prozent Inflation

Kannst Du Dir vorstellen, was mit Deinen Geldwerten passiert, auf die Du vielleicht sogar noch brav jeden Monat ansparst? Angenommen, Du hättest 10.000 Euro auf einem Festgeld. Darauf bekommst Du wieviel Zinsen? Null, 0,01 Prozent? Dann zieh mal 7 Prozent davon ab. Das ist die Kaufkraft, die Dein Geld nächstes Jahr haben wird. Auf Deinem Auszug ist alles prima, 10.000 Euro. Aber Du kannst nur noch für 9.300 Euro einkaufen. Das lohnt sich!

Es regnet, aber Du benutzt keinen Regenschirm!

Das Geldsystem ist am Ende und kann nur noch durch uferlose Geldmengenausweitung am Laufen gehalten werden. Was Du brauchst sind zwei Dinge. Erstens solltest Du Vorkehrungen treffen für den Fall einer Krise. Lege Dir eine Ersatzwährung an für den Fall, dass der Euro kippen wird.

Informationen dazu findest Du hier.

Zweitens solltest Du Deine Geldwerte auflösen und Dich in die Edelmetalle begeben. Die speichern die Kaufkraft zuverlässig und sind später leicht wieder gegen (welches auch immer) Geld eintauschbar.

Informationen dazu findest Du hier.

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Bildrechte: Michael Sielmon

Ein Gedanke zu „Inflationsgefahr – Was, wenn Dein Geld nichts mehr wert ist?“

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