Geldsystem

Geldsystem, es wird jeden Tag genutzt aber nur wenige wissen, was vor sich geht. Die Frage, wie der Geldkreislauf funktioniert, lässt sich recht schnell beantworten: Geld, sprich die gesetzlichen Zahlungsmittel, werden durch eine Einrichtung , die die so genannte Währungshoheit besitzt, hergestellt bzw. die Anfertigung in Auftrag gegeben.

In unseren Breiten ist es die EZB, die Europäische Zentralbank. Diese hat die Währungshoheit und verleiht das Geld für Zinsen an die Geschäftsbanken (Banken, die Konten für Privat- und Firmenkunden verwalten und diesen Finanzprodukte anbieten dürfen). Die Geschäftsbanken sind die einzigen, die sich Geld von der Zentralbank leihen dürfen.

Wie Geld wirklich ist Geldsystem kommt

Sobald sich eine Geschäftsbank von der Zentralbank Geld geliehen hat, darf sie auch Geld an Privat- oder Geschäftskunden vergeben. Allerdings vergibt die Geschäftsbank nicht die Menge, die sie sich selbst von der Zentralbank geliehen hat. Das geliehene Geld von der Zentralbank stellt eine Mindestreserve dar und darf nicht weiterverliehen werden. Also verleiht die Geschäftsbank neu erschaffenes Giralgeld an Privatkunden, Unternehmen und auch an die öffentliche Hand. Dabei darf das erhaltene Geld seitens der Zentralbank, also die Reserve, nie geringer sein als derzeit 1 Prozent des in der Summe ausgegebenen Geldes der Geschäftsbank.

Beispiel: Eine Geschäftsbank erhält von der Zentralbank 1.000.000 Euro. Diese 1.000.000 Euro sind die Reserve und verbleiben als Sichteinlage oder Tagesgeld auf den Konten der Zentralbank. Andererseits hat die Geschäftsbank nun die Möglichkeit, selbst 100.000.000 Euro an ihre eigenen Kunden vergeben zu dürfen. Dieses Verfahren heißt Kreditschöpfung.

Wie das Geld in Umlauf kommt

Größter Empfänger für Geld ist der Fiskus. Damit er liquide Mittel bekommt, muss er Sicherheiten erbringen. Also emittiert der Staat z. B. eine Staatsanleihe über 10 Mrd. Euro. Ebendiese Anleihe gibt der Staat an die Bank als Sicherheit und bekommt dafür 10. Mrd. Euro auf sein Konto gutgeschrieben.

Diese liquiden Mittel werden sodann durch den Staat verwendet für Bildung, Infrastruktur, Soziales, Gehälter des öffentlichen Dienstes, Subventionen in die Wirtschaft, internationale Hilfen aber auch für Kriege usw. Das Geld wird also verteilt und die Wirtschaft kann damit arbeiten. Es kann Handel getrieben werden, die Menschen arbeiten, verdienen Geld usw. Braucht der Staat weiteres Geld, emittiert er weitere Staatsanleihen. Der gleiche Ablauf findet mit Unternehmen oder auch Privatkunden statt. Diese borgen sich Geld von der Bank und bringen dieses Geld ebenso in Umlauf, also in den Wirtschaftskreislauf.

Fehler im Geldsystem

Kein Geld ohne Schulden

Die demzufolge im Umlauf befindliche Geldmenge ist demzufolge fest definiert. Wenn z. B. der Staat Staatsanleihen für alles in allem 1 Bio. Euro an die Banken gibt und dafür 1 Bio. Euro Liquidität bekommt, können sich somit nur genau 1 Bio. Euro im Umlauf befinden. Haben die Privathaushalte und Unternehmen zusammen 1 Bio. Euro Verbindlichkeiten bei Banken, sind also weitere 1 Bio. Euro im Umlauf. In diesem Fall wären also 2 Bio. Euro im Umlauf.

Fehler im Geldsystem: Zins und Zinseszins

Würden die Kredite, die der Staat, die Privathaushalte und die Unternehmen erhalten haben, mit 5 Prozent verzinst, würde sich die umlaufende Geldmenge ein Jahr später um die Zinsen erhöhen, also um 5 Mrd. Euro. Doch dem ist nicht so, allein auf dem Papier! Das Geld für die Zinsen existiert gar nicht. Die Zinsen müssen bezahlt werden und werden dem Wirtschaftskreislauf entzogen. Im Umlauf befinden sich somit nur noch 1,995 Bio. Euro. Der Verleih von Geld gegen die Zahlung von Zinsen schadet also auf lange Sicht dem Wirtschaftskreislauf, denn dem wird das wichtige Tauschmittel kontinuierlich entzogen. Dem Kreislauf muss also neue Liquidität zugeführt werden. Dieser Prozess endet dann, wenn die Schuldzinsen eine Größenordnung erreicht, die nicht mehr bezahlbar ist.

Kein Geld für Zinsen

Eine Staatsanleihe, z. B. ein Bundesschatzbrief, ist verbunden mit einem Zinsversprechen. Und aus eigener Erfahrung wissen die meisten von uns, dass Zinsen, wenn die Schuld nicht getilgt wird, wieder Zinsen erzeugen, die Zinseszinsen. Durch Zinsen und Zinseszinsen wächst theoretisch die Geldmenge. Die Menge der gesetzlichen Zahlungsmittel wächst aber nicht.

Geldsystem gerät außer Kontrolle

Diese Beträge finden sich nur auf dem Papier bzw. virtuell auf Konten. Nur so ergibt es Sinn, dass das Geldsystem sich so weit vom Wirtschaftskreislauf entfernt hat. Hierfür ein paar Zahlen: Im Jahr 1990 erreichte das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP), welches die gesamte Wertschöpfung der realen Weltwirtschaft misst, 22 Bio. USD. Die Summe aller Finanzprodukte lag bei 2 Bio. USD. 2010 lag das globale BIP bei 63. Bio. USD. Im Gegensatz dazu lag die Gesamtmenge aller Finanzprodukte bei 600 Bio. USD. Ende 2015 hatten die Zahlen ein unvorstellbares Ausmaß angenommen. Während das weltweite BIP bei 73,17 Billionen USD lag, betrug die Summe aller Staatsschulden 199 Trillionen USD und das Volumen des Derivatemarktes 630 Trillionen USD. Aktuellere Angaben sind schwer zu finden. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass das Wachstum im Finanzmarkt absolut außer Kontrolle geraten ist.

Destruktiver Geldabfluss aus dem Geldsystem

Problembehaftet wird es immer dann, wenn dem Wirtschaftssystem Liquidität ohne substanziellen Gegenwert hinzugefügt wird. Momentan wächst die Geldmenge sprunghaft an. Crashs sind unvermeidbar und da helfen dem Anleger auch keine Aussagen der Regierung, die weismacht, dass sie für die Sicherheit der Einlagen sorgen werde. Eine Regierung hat lediglich die Kraft der Steuerzahler hinter sich, die für derartige Zusagen bürgen werden.

Kein gesetzlicher Einlagenschutz

Wir sind es folglich selbst, die unsere Einlagen sichern sollen und eben nicht die Regierung. Praktisch gibt es überhaupt keine Geldanlagen. Es gibt ausschließlich Parteien, die sich gegenseitig Liquidität für Zinsen verleihen. Die Zuverlässigkeit der Transaktion hängt von den Sicherheiten ab, die im Gegenzug gegeben werden.

Angesichts solcher Tendenz ist offensichtlich, dass ein auf Zins und Zinseszins gegründetes Geldsystem irgendwann kollabieren muss. Lass nicht zu, dass es Dich kalt erwischt. Wie, das erfährst Du jetzt.

Sicher und einfach: Edelmetalle

Praktischer in Bezug auf Risikostreuung wird es mit Edelmetallen. Gold bewährte sich dabei besonders. Mit seinem Währungscharakter verfügt es über die größte Akzeptanz.

Man muss im Bereich der Edelmetalle allerdings nicht einzig auf Gold setzen. Man kann auch andere Metalle ins Portfolio aufnehmen, die aufgrund ihrer speziellen Eigenschaftenin der Wirtschaft eine große Bedeutung besitzen.

Rohstoffe sind limitiert und somit sehr werthaltig. Es gibt eine Vielzahl Anbieter, bei denen man als Experte für Edelmetallportfolios die Gegebenheit bekommt, sich an vier der attraktivsten Edelmetalle zu beteiligen, nämlich Gold, Silber, Platin und Palladium.

Edelmetalle kosteneffizient ankaufen?

Eine Kaufentscheidung bei Edelmetallanlagen ist übrigens leicht. Überlegt man sich z.B. mit einem konstanten wiederkehrenden Betrag in gleichen Abständen zu erwerben, ist die Suche nach dem zweckmäßigsten Moment zweitrangig.

Durch den regelmäßigen Einsatz eines gleichbleibenden Betrages kauft man automatisch wirtschaftlich sinnvoll. Sobald die Preise vergleichsweise hoch sind, bekommt man automatisch weniger Edelmetall und sobald die Preise fallen, erhält man natürlich größere Mengen Edelmetall fürs Geld. Auf lange Sicht kann man auf diese Weise einen beachtlichen Edelmetallschatz zu einem guten Durchschnittseinkaufpreis aufbauen.

Sinnvolle Zusammenstellung für Edelmetalldepots

Ein Edelmetallinvestment sollte mehrere Voraussetzungen erfüllen. An erster Stelle steht natürlich der Inflationsschutz. Geldwertanlagen machen es infolge der schleichenden Preissteigerung unmöglich, Vermögen zuverlässig zu speichern. Ein realistischer Weg, dem entgegenzuwirken sind Sachwerte, im Besonderen Edelmetalle wie Gold, Silber, Platin und Palladium.

Hinsichtlich ihrer zahlreichen Verwendungsmöglichkeiten in der Industrie zählen Silber, Platin und Palladium zu den dynamischen Edelmetallen, da diese stetig verbraucht werden. Der Verbrauch von Gold ist im Gegensatz dazu verhältnismäßig gering. Gold gilt seit Menschengedenken als Zahlungsmittel und wird daher vorrangig gehortet.

Es kommt auf die Mischung an

Ein diversifiziertes Rohstoffdepot sollte sowohl Sicherheit aber auch gute Ertragschancen mit sich bringen. Da Edelmetalle oder Rohstoffe keine Erträge wie Zinsen oder Dividenden einbringen, entstehen Erträge hier aus positiven Preisunterschieden. Ein günstiger Einkauf und etwas Ausdauer sind die Zutaten eines erfolgreichen Rohstoffdepots.

Beim Einkauf Kosten sparen

Die Rendite beginnt bei der Anschaffung. Die Produktion von Barren zieht Kosten nach sich. Während grosse Barren innerhalb von Sekunden gegossen werden, müssen für kleinere Stückelungen erst Bleche gewalzt, Rohbarren ausgestanzt, entgratet, per Laser beschriftet und meistens aufwändig verpackt werden. Es ist plausibel, dass die Herstellung grosser Barren deutlich billiger ist, als die kleinerer Barren.

Ein sinnvoller Einkauf erfolgt demnach zu Preisen großer Barren. Gleichgültig wie hoch der Kaufbetrag ist, es sollte ausnahmslos zu Kilopreisen gekauft werden. Welche Ersparnis damit machbar ist, zeigt ein Beispiel:

Kauf von Gold

Kaufbetrag: 5.000 Euro

Preis 1 kg Barren Gold am 24.08.2020: 53.120,70 Euro
Preis 1.000 1 g Barren am 24.08.2020: 57.520,00 Euro
Ersparnis: 5.7466,88 Euro

Reingewicht beim Kauf zum Preis von 1 kg Barren: 94,125 Gramm Gold
Reingewicht beim Kauf von 1 g Barren: 86,926 Gramm Gold
Unterschied: 7,199 Gramm!

Über eine Aufbewahrung der Edelmetalle in einem schweizer Zollfreilager spart der Käufer bei den Weißmetallen Silber, Platin und Palladium die Mehrwertsteuer ein.

So sind Vermögensschutz und Vermögensbildung mithilfe physischen Sachwerten nachhaltig erreichbar.

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2 Gedanken zu „Geldsystem, was Du unbedingt darüber wissen solltest“

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