Griechenland – viel Wind und Emotion

Griechenland

So, nun ich es am letzten Sonntag passiert. Griechenland hat sich gegen die aufgezwungene Politik und für die eigenen Menschen entschieden. Vor dem bewussten Termin gab es allerlei Szenarien, was wohl alles passieren würde, wenn Griechenland sich gegen die EU entschiede. Was soll passieren, was soll sich an der aktuellen Situation der EU und der Welt ändern? Ändert ein solcher Schritt etwas daran, dass jedes Land auf der Welt bis zum Anschlag verschuldet ist und dass die Währungssysteme weltweit so instabil sind, wie ein Kartenhaus, das jeden Moment droht einzufallen?

Griechenlands Wirtschaft ist nicht mehr in der Lage, die Zinslasten zu stemmen. Damit stehen die Griechen jedoch nicht allein da. Selbst Deutschland mit seiner wirtschaftlichen Stärke hat mehr Schulden, als es tragen könnte, von den Bürgschaften, die für andere Lasten übernommen wurden, mal ganz zu schweigen. Wenn diese fällig gestellt werden, ist das der Impuls, der auch Deutschland zwingen kann, die Währungspolitik zu überdenken.

Das eigentliche Problem für die EU und ihre Vasallen ist doch, dass Griechenland ein Zeichen gesetzt hat und zu verstehen gab, dass es jetzt endlich reiche. Die Menschen und das Land verkraften keine weiteren Sparmaßnahmen, die nur dort greifen sollen, wo es um die Menschen geht. Bei Rüstung darf man offenbar nicht sparen, denn das wird strikt abgelehnt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Unabhängig davon, wie es nun politisch und wirtschaftlich mit Griechenland und in der EU weitergeht, ob andere Staaten dem griechischen Beispiel folgen oder ob alles ganz anders kommt. Es ist doch ein eindeutiger Beweis dafür, dass Währung und Geld nichts von Dauer sind. Die Schulden wachsen, die Zinsen und Zinseszinsen zwingen früher oder später jede Volkswirtschaft in die Knie. Und das stetige Streben nach Wachstum, um dieser Last Herr zu werden, zieht nur die schonungslose Ausbeutung unser aller Lebensgrundlage nach sich. Der Druck nach Konsum, nach immer mehr, den immer neuen Spielsachen ist so absurd wie auch destruktiv. Jeder, der ein wenig Verantwortung für die Welt übernehmen möchte, kann bei sich selbst anfangen, indem er nicht das Billigste kauft und nicht ständig das Neueste. Nachhaltigkeit ist das Zauberwort. Wer weniger kauft, dafür aber Qualität, der hat länger etwas davon, produziert damit weniger Abfall und unterstützt auch fairen Umgang mit denen, die das Produkt herstellen.

Geld sollte nicht gehortet werden. Neben dem Notgroschen, der bei außerplanmäßigen Kosten hilft, sollte alles andere Geld in Sachwerte oder Sachwert hinterlegte Konzepte investiert werden. Geldwerte sind so gut es geht zu meiden. Investieren Sie in sich, bilden Sie sich weiter und erhöhen Sie Ihr Konto für Wissen und Fähigkeiten. Damit schaffen Sie es zukünftig leichter, für Ihr Auskommen zu sorgen, egal, wie die Währung auch heißen mag.

Was die Griechen betrifft, hoffe ich, dass Sie es schaffen und wieder auf die Beine kommen. Alles Gute nach Griechenland!

Infos zum Autor: Michael Sielmon
Foto: Bilddatenbank Fotolia

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