Vermittler auf der Suche nach einem Ausweg

Der Berater- und Vermittlermarkt mit all seinen Anforderungen und Regulierungen der letzten Jahre macht es den Beratern und Vermittlern nicht gerade einfach, ihren Beruf gewissenhaft auszuüben und gleichzeitig ausreichend Beratungen durchzuführen, um die Sache wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten.

Die erforderliche Bürokratie für die Berater und Vermittler ist im letzten Jahrzehnt schlichtweg explodiert. Ein Berater oder Vermittler im Finanzbereich muss heutzutage eine gewaltige Menge an Haftungsthemen berücksichtigen, wenn er Produkte aus dem Anlage- und Versicherungsbereich an den Mann bringen möchte. Angefangen mit der Art und Weise der Kontaktaufnahme, die selbstverständlich auf erlaubtem Wege geschehen muss, ist der Berater oder Vermittler verpflichtet, seinen Beratungsprozess mit einer umfassenden Bestandsaufnahme zu beginnen.

Das ist soweit auch erst einmal gar kein Problem, denn wer gewissenhaft arbeitet, geht ohnehin auf diese Weise vor. Der Zweck ist es, zu ermitteln, welches die Ziele und Wünsche des Kunden sind, aber auch wie es mit dem tatsächlichen Bedarf aussieht. Oft gibt es zwischen Bedarf und den Wünschen der Interessenten einige Unterschiede. Das Augenmerk liegt schließlich eher auf den Dingen, bei denen es eine emotionale Bindung gibt.

Manche Menschen allerdings haben Wünsche und Ziele, die ihre Möglichkeiten leider übersteigen und die daher nicht realistisch sind. Natürlich wäre es hier für jeden Verkäufer ein Leichtes, diesen Menschen genau das zu verkaufen, was sie sich wünschen. Selbst wenn die Produkte das gar nicht leisten würden. In ihrer Euphorie würden sie vermutlich alles unterschreiben, nur um ihre Wünsche erfüllt zu glauben.

Tatsächlich macht sich der Berater oder Vermittler haftbar, wenn er einfach den guten Glauben seiner Kunden ausnutzt, nur um Umsatz zu generieren. Diese Praxis war in der Vergangenheit lange genug Gang und Gäbe mit dem Resultat, dass unvorstellbare Geldmengen in Verträge fließen, die nicht zielführend sind.

Das soll zukünftig erschwert werden. Also muss der Berater oder Vermittler die Situation analysieren und unter Berücksichtigung der vorhandenen Wünsche und Ziele ein realistisches Konzept erstellen, vorstellen und bei Gefallen anbieten und abwickeln. Dieser Prozess muss umfassend dokumentiert werden. Der Kunde muss eine Reihe Protokolle mit den Berater oder Vermittler durchgehen. Allerdings gibt es keine echte Vorschrift darüber, wie diese Dokumente genau auszusehen haben und welche Inhalte präzise gefordert sind. Lediglich das Wertpapierhandelsgesetz gibt das genau vor. Doch nicht jeder Kunde kauft Wertpapiere. Oft werden Versicherungen oder Geldwertprodukte angeboten. Hierfür hat der Gesetzgeber noch keine exakten Vorschriften bereitgestellt.

Vermittler können loslassen

Nicht jeder findet seinen Weg durch diesen Dschungel der Bürokratie. Manche Berater und Vermittler haben durch den entstandenen Papierkrieg nicht mehr genug Zeit für ihr Kerngeschäft, genegieren nicht mehr genug Einnahmen und erkennen, dass sie ihr Geschäft aufgeben müssen. Oft haben diese Berater und Vermittler jedoch einen ansehnlichen Kundenstamm, den sie weiterhin zu betreuen versuchen. Ob das bei jedem funktioniert, kann infrage gestellt werden. Bei vielen würde es Sinn machen, Kundenbestände lieber an leistungsfähige Dienstleister weiterzugeben, die die Kundenbetreuung sicherstellen und einen guten Service bieten. Wichtig ist schließlich, dass sich der Kunde gut aufgehoben fühlt und richtig betreut wird. Abgesehen davon ginge der Vermittler ja auch nicht leer aus, da für seinen Kundenbestand ja auch eine attraktive Ausgleichszahlung für entgehende Bestandsprovisionen gezahlt werden kann. Es lohnt sich also, sich näher zu informieren. Es schafft mehr Zeit, weniger Stress und ein interessantes Entgelt.

Haftung beschränken, unantastbare Produkte vermitteln

Wer als Vermittler in der Finanzdienstleistung arbeitet, steht permanent in der Haftung für die Angebote, die er vermittelt. Daher ergibt es Sinn, sich innerhalb seines Arbeitsbereiches nach Anlageformen umzusehen, die unantastbar sind und das Haftungsrisiko somit ausschließen. Ein spannendes Konzept ist das des Crowdinvestings. Hier werden zum Beispiel Immobilienprojekte realisiert, bei denen Anleger sich beteiligen können. Dazu existieren Möglichkeiten, mit denen der Anleger sich online komplett informieren und dann ohne Zutun des Vermittlers eine eigene Investitionsentscheidung treffen kann.

Diese Möglichkeit bietet Vorteile für den Anleger und auch den Vermittler, der dem Anleger diese Möglichkeit empfiehlt. Der Anleger hat die Möglichkeit, sich komplett selbst zu informieren und erhält dadurch die Chance, die Verantwortung für seinen Vermögensaufbau zu übernehmen. Er lernt damit, wie er mit Sachwerten Vermögen aufbaut und muss nicht blind einer Empfehlung eines Vermittlers vertrauen. Mit kleinen Beträgen und ohne Kosten kann sich der Anleger dieser Anlageform annähern, Erfahrungen sammeln und dann aus der Sicherheit eigener positiver Erfahrungen heraus größere Beträge investieren.

Der Vermittler agiert ausschließlich als Empfehlungsgeber, indem er diese Onlineplattform bekannt macht. Damit ist er komplett aus der Beraterhaftung und wird im Fall eines Investments seines Kunden finanziell an deren Einlagen beteiligt. Darüber hinaus darf man den Imagegewinn nicht unterschätzen. Der Anleger, der positive Erfahrungen macht und nun in Eigenregie Vermögen aufbaut, wird sich immer dankbar gegenüber dem Empfehlungsgeber erweisen oder sogar über das dazugehörige Affilliatesystem selbst zum Partner werden und seine positive Erfahrung mit seinen Bekannten und Freunden teilen. Hier kann sich für den Vermittler einerseits ein attraktives passives Einkommen entwickeln. Andererseits gewinnt er aber etwas viel wertvolleres: neue Kontakte.

Die Bergfürst AG aus Berlin ist ein führender Anbieter für das Online-Crowdinvest. Die Plattform ist leicht verständlich, kinderleicht zu bedienen und die Prozesse werden absolut transparent dargestellt. Mit Kleinstbeträgen kann man hier bereits breit gestreute Investments vornehmen. Über einen Handelsplatz, über den Investitionen zum Verkauf angeboten werden können, hat der Anleger die Möglichkeit, seine Anlagen zu liquidieren und sich sein Geld wieder auszahlen zu lassen. Es lohnt sich also vorbei zu schauen. An einer Partnerschaft interessierte können sich hier registrieren.

Foto: fotolia.de

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