Vermögens- und Inflationsschutz für die Zukunft - So kannst Du vorgehen

Vermögens- und Inflationsschutz hat wenig Stellenwert bei den meisten Sparern. Die vorherrschende Meinung besagt, dass Geld auf Festgeldern, Sparkonten etc. sicher sei, weil es durch die Einlagensicherung geschützt ist. Zum Teil stimmt das sogar. Die Einlagensicherung garantiert den Ersatz der Einlage auf Konten im Fall des Verlustes zum Nominalwert (eine Zahl auf einem Stück Papier) in der entsprechenden Währung.

Ob Vermögens- und Inflationsschutz mit der Konzentration auf Nominalwerte möglich ist, darf angezweifelt werden. Inflation zehrt beispielweise die Kaufkraft von Geld auf. Der Nominalwert auf einem Geldschein verändert sich nicht, allerdings ändern sich die Preise und damit die Menge der Waren, die man für diesen Geldschein kaufen kann.

Was Nominalwerte oder die Abhängigkeit von einer Währung bedeuten, erkennen wir am besten, wenn wir uns Geld direkt ansehen. Auf der folgenden Abbildung siehst Du Banknoten, die zu unterschiedlichen Zeiten gesetzliche Zahlungsmittel waren.

Vermögens- und Inflationsschutz ist mit Nominalwerten unmöglich

Von den abgebildeten Banknoten ist heute genau eine noch ein gesetzliches Zahlungsmittel. Alle anderen Banknoten werden für die Bezahlung von Waren nicht mehr akzeptiert. Die DM-Banknote kann bei Banken noch in die heute akzeptierten Euro umgetauscht werden. Der Rest hat nur noch seinen reinen Papierwert oder ist für Sammler interessant, die vielleicht noch ein paar Euro dafür locker machen würden.

Jede dieser Banknoten hat eine Situation hinter sich, in der sie entweder wertlos wurde oder in eine andere Währung getauscht wurde – meist mit erheblichen Verlusten. Allein der Umtausch der Deutschen Mark in Euro erfolgte zunächst verlustfrei. Die Entwertung des Euro erfolgte erst später durch Angleichung der Preise an die Beträge aus den DM-Zeiten. Was zum Beispiel damals 5 DM kostete, kostet heute 5 Euro oder sogar mehr.

Doch die schleichende Entwertung begann schon viel eher. Die älteren Menschen erinnern sich vielleicht noch daran, wieviel in den 1960-ger Jahren für einen vollen Einkaufswagen im Supermarkt bezahlt werden musste. War das mehr oder weniger als heute? Waren die Produkte vom Grundsatz her viel anders als heute? Eher nicht!

Das Problem mit der Entwertung ist die Zeit. Es ist ein langsamer Prozess, auf den wir uns unbewusst einstellen. Vergleichen wir aber die Warenmengen von früher mit denen, die wir heute einkaufen, wird der Unterschied bewusst.

Man bekommt für das gleiche Geld immer weniger zu kaufen

Vermögens- und Inflationsschutz funktioniert also nicht mit Nominalwerten. Wer hier erfolgreich sein möchte, muss sein Augenmerk auf Preise richten, also auf Kaufkraft. Vermögens- und Inflationsschutz bedeutet, die heutige Kaufkraft zuverlässig zu speichern. Das geht mit Geld leider nicht, mit Zahlen bedruckte Zettel sind nur Papier mit einem Versprechen. Wer Vermögens- und Inflationsschutz betreiben möchte, schafft das nur mit Waren oder Sachwerten.

Was mich betrifft, habe ich Edelmetalle gewählt, um die Kaufkraft meiner Ersparnisse zu speichern. Die Preise von Edelmetallen steigen mit der Inflation an. Daher kann ich sicher sein, zukünftig beim Verkauf der Edelmetalle einen angemessenen Verkaufserlös zu erzielen. Dazu kommt, dass Geld auf Konten im Besitz der Bank sind. Daraus ergeben sich weitere Gefahren.

Wenn Du erfahren möchtest, wie Du es mir gleichtun kannst, schau Dir bitte meinen Kurs an. Dort findest Du alles, um für Deine Ersparnisse Vermögens- und Inflationsschutz zu betreiben.

Bildrechte: Bernd Liebl, Magdeburg

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