Lebensmittelgifte – stille und heimliche Krankmacher

Lebensmittelgifte, wenn dieses Stichwort fällt, denke ich zuerst einmal die üblichen Verdächtigen Alkohol, Koffein und Nikotin. Und obgleich Nikotin nicht zu den Lebensmitteln gehört, wird es trotzdem von vielen Menschen regelmäßig konsumiert. Aber dass Rauchen, Alkohol und übermäßiger Kaffeegenuss schlecht für die Gesundheit sind, darüber muss nicht mehr viel Aufhebens gemacht werden. Denn das ist weitestgehend bekannt. Viel gefährlicher sind die Stoffe, die ohne unser Wissen in unseren Körper gelangen.

Lebensmittel impliziert Leben bei Genuss. Zum Teil stimmt das auch. Ohne Nahrung verhungern wir. Leider wird heute noch ein überwiegender Teil der Nahrungsmittel industriell hergestellt. Während der Verarbeitungsprozesse verliert die natürliche Ursubstanz leider einiges an Nährwert und Geschmack. Tatsächlich wären die Endprodukte zum Teil optisch und inhaltlich stark verändert. Sie sehen teilweise völlig unappetitlich aus, so dass diese kaum noch jemand gern essen wollte. Aber die Industrie weiß natürlich Rat. Doch eins nach dem anderen.

Lebensmittelgifte wirken unerkannt

Die größte Gefahr ist diejenige, der wir uns nicht bewusst sind. Wenn ich Alkohol trinke oder rauche, weiß ich, was ich meinem Körper antue. Ich habe die Wahl. Doch diese Wahl wird mir genommen, wenn die schädigenden Substanzen in Nahrung, die ich zu mir nehme, nicht oder nicht ausreichend kenntlich gemacht werden.

Erhöhtes Krebsrisiko durch Lebensmittelgifte in Softdrinks

Die Werbung ist modern, stylish, macht Lust. Die üblichen Verdächtigen sind Cola light, Eistee ohne Zucker, zuckerfreie Energydrinks oder auch Diät-Fruchtschorlen. Der Ersatzstoff für den Zucker ist das Aspartam.

Zuckerersatz erhöht Krebsrisiko

Dieser Stoff gilt als Ursache für das Krebsrisiko. Einer recht aktuellen Untersuchung zu Folge, die im Vergleich zu anderen Untersuchungen über einen sehr viel längeren Zeitraum durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass zuckerfreie Softdrinks das Risiko für Leukämie fördern können. Die Studie besagt außerdem, dass der Stoff bei Männern durch den Diät-Limo-Konsum das Risiko für multiple Myelome (Knochenmarkskrebs) erhöht und für das Non-Hodgkin-Lymphom, einer Art Lymphdrüsenkrebs verantwortlich ist.

Zuckerersatz schädlicher als der Zucker selbst

Besagte Studie ist die bisher umfangreichste und detaillierteste Aspartam-Studie. Damit ist diese deutlich ernster zu nehmen als frühere Studien, aus denen anscheinend kein besonderes Krebsrisiko durch Süßstoff-Verzehr hervorging.

Für die schlanke Linie wird ein hoher Preis gezahlt

Bei der Verdauung von Aspartam lässt entstehen starke Nervengifte. Bei regelmäßigem Aspartamverzehr können sich Gedächtnisverlust, Depressionen und Probleme mit den Augen entwickeln. Diese Nervengifte können Krankheitsbilder verursachen, schwer mit dem Süßstoff in Zusammenhang gebracht werden können. Fehldiagnosen und -therapien sind dann ein unvermeidbares Szenario und eine Genesung wäre dann kaum vorstellbar. Gift in Lebensmitteln wird selten als Ursache wahrgenommen.

Fehldiagnosen wegen Giften in Lebensmitteln und Fehltherapien als Folge

Der Patient erhält dann keinerlei Information, dass es der Verzehr von aspartamhaltigen Getränken und Fertigprodukten ist, der seinen schlechten Gesundheitszustand verursacht. Folglich nimmt der Patient diese Nahrungsmittel weiter zu sich und verschlechtert damit seinen Zustand immer weiter.

Uneinigkeit bei der Zulassung von Zuckerersatz

Andere Zuckerersatzstoffe wie Saccharin und Cyclamat galten einst als krebserregend. Diese Stoffe durchliefen ein heilloses Durcheinander aus Verboten und Wiederzulassungen. Heute sind sie in einigen Ländern zugelassen und in anderen verboten. Das liegt an der Uneinigkeit darüber, was die Unbedenklichkeit von Süßstoffen angeht. Folglich finden sie ihren Weg in die Lebensmittel und richten ihr Unheil in den Körpern mancher Esser an.

22-Jahre-Studien zu Aspartam

Forscher analysierten die Daten der Nurses Health Studie und der Health Professionals Follow-Up Studie, um die Wirkungen von mit Aspartam gesüßten Softdrinks auf die Gesundheit herauszufinden. An beiden Studien nahmen über einen Zeitraum von 22 Jahren insgesamt 77.218 Frauen und 47.810 Männer teil. Im Verlauf dieser Studien wurden die Teilnehmer alle zwei Jahre mit Hilfe eines ausführlichen Fragebogens zur Ernährung befragt. Außerdem wurde alle vier Jahre ihre Ernährungsweise erneut beurteilt.

Überweitere Lebensmittelgifte folgen in Kürze weitere Beiträge.

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