Verseuchter Fisch blockiert körpereigene Entgiftung

Verseuchter Fisch blockiert körpereigene Entgiftung, soviel weiß man heute. Bisher ging man davon aus, dass die gesundheitsschädigende Wirkung von Giften ausschließlich auf ihrer spezifischen Giftigkeit basiert. Neuere Erkenntnisse zeigen jedoch, dass beispielsweise in Fisch enthaltene Schadstoffe eine zweifach gesundheitsschädigende Wirkung entfalten. Die Stoffe sind nicht nur giftig. Sie blockieren außerdem auch noch die körpereigene Ausleitung von Schadstoffen.

Schadstoffquelle verseuchter Fisch

Obwohl Fisch ein gesundes und geschätztes Nahrungsmittel ist, stellt er trotzdem aufgrund seiner Empfänglichkeit für gesundheitsgefährdende Schadstoffe ein Risiko dar. Seine Belastung mit Quecksilber gilt als äußerst schwierig. Quecksilber ist ein Nervengift und verursacht oder begünstigt zahlreiche Schäden und Krankheiten. Das Schwermetall verursacht Nervenschäden oder auch Autoimmunerkrankungen.

In einer Studie des Scripps Institution of Oceanography der Universität von Kalifornien aus dem Jahr 2016, die im Journal Science Advances veröffentlicht wurde, entdeckten Forscher, dass Umweltschadstoffe im verseuchten Fisch die natürliche Abwehr des menschlichen Körpers hemmen. Der Organismus ist daraufhin nicht mehr in der Lage, Gifte auszuleiten.

Eine noch größere Gefahr stellt Methylquecksilbers dar. Dieses in Fischprodukten nach Expertenmeinungen viel häufiger enthaltene Gift, tritt in größeren Konzentrationen auf. Methylquecksilber ist fünfzigmal giftiger als herkömmliches Quecksilbers. Die Wirkung des Verzehrs quecksilberhaltiger Fische ist alarmierend.

In Japan aßen zum Beispiel viele Einwohner 1953 in der japanischen Minamata Bucht Fische aus stark quecksilberverseuchten Gewässern. 1962 am Agano-Fluss in Niigata, Japan, in einigen Regionen Irans, Pakistans und Guatemalas geschah das Gleiche. Viele der Betroffenen starben. Andere fielen ins Koma oder erlitten schwerwiegende Gehirn- und Nervensystemschäden.

Verseuchter Fisch fördert schleichende Vergiftung

Regelmäßiger Verzehr verseuchten Fisches kann zu schleichenden Vergiftungen führen. Aber auch der Kontakt mit Quecksilber aufgrund der Verwendung von quecksilberhaltigen Amalgamfüllungen beim Zahnarzt, kann dazu beitragen.

In einem 1976 erschienenen Bericht der Canadian Medical Association wird auf Quecksilbervergiftungen bei den Inuit hingewiesen. Diese Bewohner der nördlichen Polargebiete aßen mehr als ein halbes Kilogramm Fisch am Tag.

Eine westdeutsche Studie aus dem Jahr 1985 berichtete über bedenklich hohe Quecksilber- und Pestizidwerte im Blut von 136 Personen, die regelmäßig Fische aus der Elbe verzehrten.

Reinigungsprotein wird durch Schadstoffe im Fisch blockiert

Das Protein P-gp, welches in Zellen von Menschen, Tieren und auch Pflanzen hat die Aufgabe, Schadstoffe und Chemikalien aus der Zelle zu entfernen. Ohne P-gp würden Zellen vergiftet und absterben, was zwangsläufig für den Menschen enorme Beeinträchtigungen mit sich bringt und sogar zum Vergiftungstod führen kann. Leider verfügen auch Krebszellen über das Protein P-gp. Es arbeitet absolut konsequent und entfernt daher auch Anti-Krebs-Medikamente aus der Krebszelle. Das macht die Mittel wirkungslos. In diesem Fall spricht man von einem resistenten Tumor.

Kampf des Reinigungsproteins gegen weitere Schadstoffe

Das P-gp bindet die Polyfluoroalkyl Phosphatester zunächst genau wie andere Giftstoffe an sich. Diese können dann nicht ohne Weiteres aus der Zelle entfernt werden. Die Polyfluoroalkyl Phosphatester bleiben am P-gp kleben. Damit wird es dem Protein nicht mehr möglich, seine Entgiftungsfunktion zu erfüllen und die körpereigene Ausleitung der Schadstoffe beeinträchtigt oder sogar vollständig blockiert. Durch den Verzehr von kontaminiertem Fisch, wird also auf diese Weise die körpereigene Entgiftungsfähigkeit gehemmt.

Warnung vor Zuchtlachs!

Zuchtlachs ist verseuchter Fisch und nachweislich fünfmal toxischer als jedes andere getestete Lebensmittel. Zuchtlachs soll demnach eines der giftigsten Lebensmittel überhaupt sein. Doch er ist auch eine Katastrophe für die Umwelt. Die Zuchtlachsfarmen kämpfen seit Jahren gegen Seeläuse, die sich in den Zuchtlachsfarmen sehr wohl fühlen und sich entsprechend stark vermehren. Diese verbreiten sich in den angrenzenden Gewässern und infizieren die Wildlachspopulationen. Folglich gehen die Wildlachsbestände zurück.

In Deutschlands Märkten wird größtenteils Zuchtlachs aus Norwegen angeboten. Lachs gehört jedoch zu den Hauptimportprodukten aus Kanada. In der kanadischen Provinz British Columbia (BC), werden bis zu 2,3 Millionen Liter eines Pestizids namens Paramove 50 verwendet, um in den 14 Lachsfarmen in Clayoquot Sound Seeläuse von den Lachsen zu entfernen. Cermaq Norway AS ist zu 100 % im Besitz der Cermaq Group AS, einem der weltweit größten Lachs- und Forellenzuchtunternehmen mit Betrieben in Norwegen, Chile, und Kanada. Damit wird der ohnehin schon giftige Zuchtlachs auch mit Millionen Litern an Pestiziden angereichert.

Eine Untersuchung von Lachsfarmen an den norwegischen Fjorden ergab eine 15 Meter hohe Schicht aus Bakterien, Medikamenten und Pestiziden. In Zuchtlachsfarmen schwimmen Fischkadaver und Unmengen an Futterresten an der Wasseroberfläche des Käfigs? Die Fische werden mit Antibiotika vollgepumpt. In norwegischen Lachsen wurde der Futtermittelzusatz Ethoxyquin nachgewiesen. Wer möchte denn Zuchtlachs angesichts dieser Zustande noch essen?

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