Umgekehrte Psychologie

Umgekehrte Psychologie soll jemandes Verhalten zugunsten einer gewünschten Richtung lenken. Dieser psychologische Trick bedient das Antiverhalten der Menschen und verhindert effektiven Vermögensaufbau. Der Anwendende verlangt von einem Menschen das Gegenteil von dem, was er sich erhofft. Durch das unbewusste Antiverhalten in diesem Menschen erlangt der Anwendende dann sein Ziel.

Vermögensaufbau gehört zu den wichtigsten Maßnahmen. Vorausgesetzt, der Ruhestand ist wichtig. Wir wissen, dass die Rente schrumpft und dass die meisten Rentner, die heute in die Rente gehen, nur 1.000 Euro oder weniger Altersrente bekommen. Das Problem, die Rente ist weit weg – zu weit, um sich darum zu kümmern.

Viele unterschätzen das Thema. Sie vertrauen einem Vertreter, der ihnen eine Lebensversicherung oder Rentenversicherung verkauft und glauben, dass sie damit ausreichend vorgesorgt haben. Sie glauben, dass sie mit 100 oder 150 Euro im Monat ausreichend vorgesorgt haben, haken das Thema ab, stecken den Kopf in den Sand und hoffen das Beste.

Die meisten Menschen sind Angsthasen. Sie haben beim Vermögensaufbau Angst, Geld zu verlieren. Deshalb wählen sie ausschließlich Anlagemöglichkeiten, die nach vorherrschender Meinung als sicher gelten. Die Schwierigkeit ist hier die Definition von Sicherheit. Die bezieht sich nämlich ausschließlich auf Nominalbeträge und Zinsen.

Umgekehrte Psychologie sorgt für falsches Inflationsverständnis

In den Medien wird stets die offizielle Inflationsrate genannt, die sich auf die Preissteigerung eines modelhaften Warenkorbes bezieht. Dieser Warenkorb trifft jedoch auf keinen Haushalt zu. Tatsächlich ist Inflation etwas ganz Anderes. Sie bezieht sich auf das Verhältnis der umlaufenden Geldmenge zu den vorhandenen Waren; also Geld im Verhältnis zu den käuflichen Gütern. Und hier gibt es seit Jahren ein großes Missverhältnis. Die Geldmenge erhöht sich viel schneller als die Warenmenge. Zu den Waren gehören Konsumgüter, Waren des täglichen Bedarfs aber auch Investitionsgüter wie Aktien, Immobilien usw. – also alles, was man für Geld bekommen kann. Diese Inflation ist längst zweistellig.

Auf die Vorsorge bezogen bedeutet das, wenn das Vermögen nicht im gleichen Maße wächst, wird man enteignet. Das ist es, was die sicheren Anlageformen bewirken. Der Anleger bekommt einen Betrag garantiert und mit Glück einen Zins. Doch Beträge sind nur Zahlen und spiegeln nicht die Kaufkraft wider. Was nützt es mir, wenn ich heute 10.000 Euro für fünf Jahre anlege und in fünf Jahren diese 10.000 Euro garantiert wiederbekomme, aber nur noch für 7.000 Euro einkaufen kann?

Umgekehrte Psychologie sorgt für falsches Sicherheitsverständnis

Die Lösung ist eine Einstellungssache. Das Verständnis von Sicherheit ist eine Einstellungssache. Es geht beim Vermögensaufbau nicht um Beträge, sondern um Kaufkraft. Beträge sind irreführend und nutzlos. Das, was später mit dem Vermögen gekauft werden kann, ist entscheidend, nicht die Zahl, die auf dem Kontoauszug steht.

Sicher ist nur das, was die Kaufkraft zuverlässig speichert. Wer darüber nachdenkt, sollte zum gleichen Schluss kommen. Beträge führen in die Irre. Wir vergleichen Beträge immer nur mit den heutigen Preisen. Wenn der Endbetrag hoch ist, sieht es für uns wie ein Vermögen aus, weil wir es mit den Dingen in Relation setzen, die wir heute kaufen können. Aber heutige Preise sind ein schlechter Ratgeber für die Zukunft. Das können ältere Menschen bestätigen. Sie kennen noch die Preise von vor 30 oder 40 Jahren. Die waren erheblich niedriger als heute.

Umgekehrte Psychologie sorgt für falsches Anlegerverhalten

Wer sich auf Geldwerte verlässt, kann es bleiben lassen. Lieber sollte das Geld auf den Kopf gehauen werden und sich heute ein schöneres Leben gegönnt werden. Heute in Geldwertverträge einzusparen, ist wie Geld aus dem Fenster zu werfen. Später wird es nicht reichen. Dann erst wird man verstehen, dass man auf eine Lüge hereingefallen ist, nämlich die Lüge der sicheren Geldwerte.

Zeit der Entscheidung

Kommen wir zurück zur umgekehrten Psychologie. Die Finanzdienstleistung lebt davon, dass Menschen die Produkte kaufen und der Industrie ermöglichen, hohe Gewinne zu erwirtschaften. Machen Sie damit weiter, denn da hängen Arbeitsplätze dran. Werfen Sie Ihr sauer verdientes Geld weiter den Instituten hinterher, auch wenn Sie am Ende mit leeren Händen dastehen. Das ist schon in Ordnung, Sie sind entbehrlich, die Finanzdienstleister sind systemrelevant. Da muss man als Individuum auch zurückstecken können.

Wem seine Zukunft aber nicht egal ist, muss sich entscheiden. Weitermachen, wie bisher oder einen Kurswechsel vollziehen. Vermögensaufbau ist möglich, sogar sehr gut. Aber man muss sich etwas trauen. Loslassen von alten und falschen Glaubenssätzen, ist der erste Schritt. Sich Wissen zu holen, ist der zweite Schritt. Hören Sie auf, auf Menschen zu vertrauen, die Ihnen Geldwerte empfehlen. Fangen Sie an, Ihre Geldangelegenheiten selbst in die Hand zu nehmen und wandeln Sie Geld in inflationssicheres Vermögen um.

Weitere Informationen hier: >> Strategiereport Vermögensaufbau

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Bildrechte: Michael Sielmon

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