Richtig rechnen lernen

richtig rechnen

Über Erfolg und Sinn einer Strategie des Vermögensaufbaus kann man sich mit einfacher Mathematik Gewissheit verschaffen. Das Prinzip ist sehr einfach. Es gilt lediglich, die eigene Situation zu berücksichtigen und die Variablen entsprechend zu bestimmen.

Video 1: Überliefertes Wissen



Bevor wir uns etwas tiefer in die Thematik begeben, soll festgetsellt werden, woher unser „Wissen“ stammt. Es gibt ja bekanntlich kein Fach in der Schule, in dem man den Umgang mit Geld lernt. Warum gibt es das eigentlich nicht? Ist es unwichtig? Wohl eher nicht! Trotzdem wir es uns nicht beigebracht.
Woher wissen wir es dann?
Die Wahrheit ist, dass wir es nicht wissen. Wir glauben, dass wir es wissen. Aber in Wirklichkeit hat man uns gesagt, was zu tun ist und wir tun dies, weil alle es tun.
Das „Wissen“ wird bewusst weitergegeben, und zwar von denjenigen, die mit Hilfe unseres Geldes Profit machen wollen. Sie suggerieren uns ständig, dass wir uns nicht selbst um unser Geld kümmern sollen, welche Anlageformen die geeigneten sind und wem man sich mit seinem Geld anvertrauen soll.
Wenn wir erkannt und verstanden haben, wieviel dieses sogenannte „Wissen“ uns nützt und wieviel den Anbietern von Finanzprodukten, ist eine solide Grundlage für den nächsten Schritt gelegt.


Video 2: Definieren des Begriffs Sicherheit



Zuerst sollte der Begriff Sicherheit definiert werden. Was ist Sicherheit in Bezug auf Geldanlagen? Warum legt man überhaupt Geld an, zu welchem Zweck?
Ich glaube, man muss hier differenzieren. Es gibt die Geldanlage, die dem Werterhalt dienen soll und eher kurz- bis mittelfristig erfolgt und es gibt die Vorsorge für das Alter, die eher langfristig geschieht und auf Wachstum ausgerichtet ist.
Im kurzfristigen Bereich wird das Thema Sicherheit dem Werterhalt untergeordnet. Werterhalt sollte hier also mit Kaufkrafterhalt gleichstehen. Und wenn es um Kaufkrafterhalt geht, sind wir automatisch bei den Preisen, sprich: Was kann ich für mein Geld kaufen?
Was kann ich für mein Geld bekommen, ist eine sehr individuelle Frage. Jeder Mensch oder jede Familie hat ein ganz individuelles Kaufverhalten. Hier müssen zwei Faktoren berücksichtigt werden: Was wird gekauft und wie oft wird es gekauft?
Wenn man diese beiden Fragen auf die eigene Situation bezogen beantwortet, wird man sehr schnell zu einer wichtigen Erkenntnis gelangen. Nämlich, dass die Preisentwicklung anhand des eigenen Kaufverhaltens nur sehr wenig mit der offiziellen Inflationsrate zu tun hat. Letztere wird anhand eines Durchschnitts gebildet, der alle Menschen über einen Kamm schert.
Ein Durchschnitt kann niemals die eigene Situation genau beschreiben. Daher ist die Betrachtung der eigenen Situation eine erste Voraussetzung dafür, die Kriterien für den Werterhalt festzulegen.
Werterhalt bei der Geldanlage bedeutet also, das Geld so anzulegen, dass der Zins bzw. die Rendite NACH Steuer – Kapitalerträge müssen versteuert werden – den Preissteigerungen anhand des eigenen Kaufverhaltens entspricht.
Oder einfach gesagt: Wenn die Preise meiner Einkäufe um 3% pro Jahr steigen, muss ich 4,3% Zinsen auf mein Guthaben erhalten, damit es Werthaltig angelegt ist.
Warum 4,3%?
Wenn von den 4,3% die Steuer abgezogen wird, bleiben 3,01% übrig.
So, und nun können Sie selbst ermitteln, welchen Zinssatz Sie benötigen, damit Ihr Geld werthaltig angelegt ist.
Das ist schon ein wenig Arbeit!


Video 3: Ansparen und Anlegen



Längerfristige Geld- oder Kapitalanlagen möchte ich gern unterteilen in die klassische Kapitalanlage, wo es darum geht, vorhandene Vermögen anzulegen und Kaufkrafterhalt zu betreiben und in den Vermögensaufbau.
Bei der klassischen Kapitalanlage, also der Anlage vorhandenen Vermögens, kann es ebenfalls darum gehen, das vorhandene Kapital zu erhalten oder zu vermehren.
Geht es um Kapitalerhalt, treffen im Grunde die gleichen Kriterien zu, wie bei der kurz- bis mittelfristigen Anlage. Dazu sei auf das vorangegangene Video verwiesen.
Soll das Vermögen vermehrt werden, muss die Rendite nach Steuer höher sein, als die individuelle Kaufkraft Entwertung, die auch gefühlte Inflation genannt wird. Eine Faustregel besagt, dass je höher die zu erzielende Rendite sein soll, Abstriche beim Thema Sicherheit in Kauf zu nehmen sind. Oder anders gesagt, bei höheren Renditen steigt das Risiko.
Beim Vermögensaufbau, mit dem Ziel einer ausreichenden Versorgung im Alter, ist es vorab notwendig, ein Versorgungsziel festzulegen. Dieses Versorgungsziel könnte ein Geldbetrag sein, den man monatlich zusätzlich zur staatlichen Versorgung dazu haben möchte.
Die Crux ist, dass die Gesamtversorgung hoch genug sein muss, um den Lebensunterhalt zu bestreiten. Reicht die Zusatzversorgung dafür nicht aus, lässt es sich wohl nicht umgehen, Grundsicherung zu beantragen. Und hier würden dann sämtliche privaten Versorgungen angerechnet.
Die Gesamtversorgung wäre somit nicht besser, als wenn man gar nicht privat vorgesorgt hätte. Daraus lässt sich folgender Schlussfolgerung ableiten: entweder man schafft es, eine wirklich ausreichende Vorsorge zu betreiben, oder man lässt es.


Video 4: Versorgungsziel definieren



Bei 2,5 % Inflationsrate und 30 Jahren Zeit ermittelten wir 3.146 Euro als inflationsbereinigten monatlichen Versorgungsbetrag.
Doch wo soll dieses Geld herkommen? Es kann doch nur als monatliche Entnahme aus einem größeren Vermögen stammen.
Und hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: die erste Möglichkeit ist, das es sich bei den 3.146 Euro um eine reine Zinsentnahme handelt, während sich die zweite Möglichkeit um eine Mischung aus Zinsentnahme und Kapitalverzehr dreht.
Wenn Kapital verzehrt wird, werden die Zinserträge aufgrund des schwindenden Kapitals mit der Zeit immer geringer. Irgendwann ist das Geld aufgezehrt. Die letztere Möglichkeit bedeutet also, dass man diese Entnahme nur für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung hat. Den muss man ebenfalls kalkulieren und das setzt voraus, dass man weiß wie lange man lebt.
Daher wird in unserem Beispiel ausschließlich die reine Zinsentnahme betrachtet.
Das bedeutet, dass wir einen Zinssatz festlegen müssen, mit dem das Vermögen in der Rentenbezugszeit verzinst wird. Dieser Zinssatz entspricht dann gleichzeitig der Entnahmehöhe.
Ein weiteres Problem ist, dass das Geld auch während der Bezugszeit der Inflation unterliegt. Das würde die Notwendigkeit nach sich ziehen, dass die monatlichen Entnahmen jedes Jahr um den Inflationssatz steigen müssten.
Wir können bei so einem Modell nicht jede Variable berücksichtigen.
Erstens ist dieses Beispiel ohnehin schon sehr spekulativ, zweitens würde die Berechnung so komplex werden, dass sie schwer nachzuvollziehen wäre.
Der Sinn dieses Videos soll sein, dass man mit etwas mehr Planung an den Vermögensaufbau herangeht und herausfindet, ob bisherige Maßnahmen zielführend sind oder nicht.
Aus diesem Grund vereinfachen wir die Berechnung und ermitteln lediglich das benötigte Kapital für die 3.146 Euro monatlicher Zusatzversorgung.
Also müssen wir jetzt zu aller erst die Steuer berücksichtigen. Diese wurde mit 30 % beziffert. D.h. die Entnahme abzüglich 30 % Steuer muss 3.146 Euro Nettoentnahme ergeben.
Daraus ergibt sich also ein Dreisatz der besagt das 3.146 sich zu 70 % verhalten wie X zu 100 %. Daraus ergibt sich eine Bruttoentnahme von 4.494 Euro im Monat oder 53.928 Euro pro Jahr.


Video 5: Woher soll das Geld kommen?



Bei 2,5 % Inflationsrate und 30 Jahren Zeit ermittelten wir 3.146 Euro als inflationsbereinigten monatlichen Versorgungsbetrag.
Doch wo soll dieses Geld herkommen? Es kann doch nur als monatliche Entnahme aus einem größeren Vermögen stammen.
Und hierbei gibt es zwei Möglichkeiten: die erste Möglichkeit ist, das es sich bei den 3.146 Euro um eine reine Zinsentnahme handelt, während sich die zweite Möglichkeit um eine Mischung aus Zinsentnahme und Kapitalverzehr dreht.
Wenn Kapital verzehrt wird, werden die Zinserträge aufgrund des schwindenden Kapitals mit der Zeit immer geringer. Irgendwann ist das Geld aufgezehrt. Die letztere Möglichkeit bedeutet also, dass man diese Entnahme nur für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung hat. Den muss man ebenfalls kalkulieren und das setzt voraus, dass man weiß wie lange man lebt.


Video 6: Wieviel muss investiert werden?



4.494 Euro im Monat ergeben 53.928 Euro im Jahr. Wir hatten festgelegt, dass das Vermögen, aus dem diese Entnahme erwirtschaftet wird, mit 5 % verzinst werden soll.
Mit einem Dreisatz kann man also auf die Anlagesumme schließen. 53.928 Euro erhalten sich zu 5 % wie X zu 100 %. Damit wäre X das Vermögen gleich 1.078.560 Euro.
Die Aufgabe, vor der wir uns jetzt sehen, besteht darin innerhalb von 30 Jahren durch monatliches Ansparen ein Vermögen von 1.078.560 Euro zu erwirtschaften.
Sie erinnern sich: ein Anfangskapital von 10.000 Euro ist bereits vorhandenen. Mithilfe eines .. Finanzrechners kann nun der monatliche Sparbeitrag, der für die Erwirtschaftung dieses Kapitals unter Berücksichtigung verschiedener Renditeannahmen ermittelt werden.


Video 7: Ein ausreichendes vermögen erwirtschaften



Die meisten Menschen sparen jeden Monat in wenig rentable Sparverträge, weil ihnen suggeriert wurde, dass sie damit etwas Sinnvolles für Ihre Altersvorsorge tun.
Doch in Wahrheit sorgen diese Sparleistungen lediglich dafür, dass bei diesen Menschen weniger Geld im Haus ist und später, im Rentenalter der Staat weniger .. Grundsicherung leisten muss da private Vorsorge ja bekanntlich angerechnet wird.
Eine private Zusatzversorgung in ausreichender Höhe zu erwirtschaften, ist nur dann möglich, wenn man sehr hohe Sparbeiträge weglegen kann oder sehr hohe Risiken in Kauf nimmt, um eine höhere Renditechance zu erhalten.
Doch sehr hohe Risiken sind keine Option wenn es um Altersvorsorge geht. Eine andere Lösung muss her.


Eine Lösung des Problems ist nur möglich, wenn man sich vom Geldanlagen verabschiedet und sich der Investition in Sachwerte zuwendet. Sachwerte bleiben werthaltig und unterliegen nicht wie Geld der Inflation. Nur mit Sachwerten ist es möglich nachhaltig vorzusorgen.

Infos zum Autor: Michael Sielmon
Foto: Datenbank Fotolia

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