Niedergang durch Corona – Eine ideale Ausrede setzt sich durch

Niedergang durch Corona

Niedergang durch Corona steht bevor! Oder doch nicht? Gestern erhielt ich eine Sprachnachricht über WhatsApp. Darin erklärt ein Arzt das Corona-Virus. Es geht in dieser Nachricht darum, dass nicht alle gleichzeitig krank werden. Es ist keine Rede davon, dass dieses Virus besonders gefährlich sei oder eine besonders hohe Sterblichkeit nach sich zieht. Aber trotzdem ist dieses Virus anders. Dieses Virus ist gefährlicher durch seine Medienpräsenz.


Audiodatei des Arztes hier anhören


Bevor Du weiterliest, sei Dir bitte bewusst, dass es sich hier um meine Meinung handelt. Ich ermuntere Dich, Dir selbst Gedanken zu machen und selbst eine Recherche anzustellen. Grundsätzlich bin ich ein Zweifler, wenn es um Zufälle geht. Der Niedergang durch Corona könnte menschengemacht sein. Insofern halte bitte Deinen Aluhut parat.

Angstmacher Niedergang durch Corona?

In den Medien ist das Corona-Virus die Nummer Eins. Dabei stelle ich jedoch fest, dass nach wie vor wenig Wissen und viel Meinung verbreitet wird. Das steigert die Verunsicherung und schürt Ängste. Ich lehne mich jetzt mal ein wenig aus dem Fenster und behaupte, dass diese Ängste und Verunsicherung nicht ungewollt sind. Menschen, die Angst haben akzeptieren bereitwilliger außergewöhnliche Maßnahmen – auch wenn sie damit einen Teil ihrer Freiheit einbüßen.

Mit dem 11. September 2001 wurde in den USA der Kampf gegen den Terror eingeleitet. Die Freiheiten der Menschen in den USA wurden stark beschnitten; alles für die nationale Sicherheit. Die Einsicht in die Notwendigkeit ist viel stärker, wenn man einer Bedrohung gegenübersteht.

Verdächtige Medienpräsenz

Warum sollte das jetzt anders sein? Jedes Jahr entstehen Viren, jedes Jahr werden Menschen krank, jedes Jahr sterben Menschen und jedes Jahr überleben Menschen. Meist bekommen wir davon überhaupt nichts mit. Die Sterblichkeit in Deutschland ist jedes Jahr ähnlich hoch. Im Winter ist sie etwas höher, im Sommer etwas geringer. Einen deutlichen Anstieg der Sterblichkeit gibt es gar nicht. Es deutet überhaupt nichts auf ein tödliches Virus hin. Trotzdem vermitteln die Medien, dass wir auf eine Katastrophe zusteuern. Der Niedergang durch Corona scheint unvermeidbar.

Das statistische Bundesamt verfälscht die Wahrheit

Unter Todesfälle aufgrund des Coronavirus (COVID-19) seit Dezember 2019 nach Ländern bis zum 12. März 2020 wird eine Seite unterhalten, die angeblich Todesfälle aufgrund des Corona-Virus darstellt. Die Informationen decken sich in etwa mit denen der Johns Hopkins University (JHU). Die Schwierigkeit bei diesen Daten liegt aber schon in der Erhebung. Bei den verstorbenen Menschen wird lediglich geschaut, ob diese positiv getestet wurden. Damit wird festgelegt, dass die Todesursache das Virus sein muss. Eine Autopsie wird nicht gemacht. Aber nur diese würde die tatsächliche Todesursache offenlegen. Insofern ist es überhaupt nicht klar, ob die gezählten Corona-Toten tatsächlich an Corona starben oder nicht.

Behandlung erfolgt wie bei einer Grippe

Der renommierte Präventionsarzt Dr. Michael Spitzbart empfiehlt die Stärkung des Immunsystems mit Vitamin C. In seinem Facebook-Post finden sich ähnliche Informationen wie in der Audionachricht, die ich gestern erhielt.

Ansonsten deckt sich die Behandlung bei einer Corona-Erkrankung mit der bei einer ganz normalen Grippe. Identische Medikation, identischer Verlauf; auf Youtube kritisiert der Lungenarzt und Gesundheitsexperte Dr. Wolfgang Wodarg das Vorgehen der Regierung. Auf seiner Website hat der Experte ebenfalls einiges zum Corona-Virus zu sagen.

Ich glaube den Experten und bin seither viel entspannter. Aber die gewaltige Medienpräsenz gibt mir viel zu denken. Wovon wird da abgelenkt? Was könnte bezweckt werden?

Märkte im Niedergang durch Corona?

Dass die Wirtschaft aufgrund des Fiatgeldsystems gegen die Wand fährt, kann man schon lange in meinem Blog lesen. Zins und Zinseszins sind das Krebsgeschwür der Wirtschaft. In den letzten Jahren hat sich die Verschuldung der Staaten, Unternehmen und privaten Haushalte aufgeblasen. Die stetig gefallenen Zinsen sind ein eindeutiges Zeichen für die Einleitung Endzeit des Geldsystems. Momentan versuchen die Notenbanken verzweifelt durch noch mehr Verschuldung das Ende hinauszuzögern. Oder wird vielleicht der Markt manipuliert?

Lässt Corona Aktien weltweit fallen?
MSCI World Stand: 16.03.2020 am Morgen
Deutsche Aktien fallen wegen Corona?
Dax Stand: 16.03.2020 am Morgen
Niedergang durch Corona - US-Aktien fallen wegen Corona?
Dow Jones Stand: 16.03.2020 am Morgen
China-Aktien fallen wegen Corona?
Hang Seng Stand: 16.03.2020 am Morgen

Dass ich alle Assets im Niedergang befinden, ist ungewöhnlich. Normalerweise steigen die Edelmetalle, wenn die Aktien fallen. Die Edelmetalle werden stets als sicherer Hafen angesteuert, wenn die Aktien niedergehen. Und so ist es auch jetzt. Trotzdem fallen die Preise. Wie kann das sein?

Fällt Gold fällt wegen Corona?
Gold Stand: 16.03.2020 am Morgen
Niedergang durch Corona - Silber fällt wegen Corona?
Silber Stand: 16.03.2020 am Morgen
Niedergang durch Corona - Platin fällt wegen Corona?
Platin Stand: 16.03.2020 am Morgen
Niedergang durch Corona - Palladdium fällt wegen Corona?
Palladium Stand: 16.03.2020 am Morgen

Edelmetalle könnten manipuliert werden

Gold, Silber, Platin oder Palladium werden nicht nur in physischer Form gehandelt. Wertpapiere für Edelmetalle ermöglichen die Preismanipulation über Leerverkäufe. Alles, was man dafür braucht ist viel Geld. Und das wird gerade von den Notenbanken zur Verfügung gestellt. Geld wird schließlich aus dem Nichts erschaffen. Also ist es auch kein Problem, damit in den anderen Assets herum zu wildern. Mit fallenden Preisen werden viele Anleger verunsichert. Denn nicht jeder sieht seine Chance und kauft günstig ein.

Physische Edelmetalle sind unabhängig vom Preis ein sicherer Hafen. Du solltest Dich nicht davon abschrecken lassen, dass die Preise fallen. Freu Dich lieber und kaufe weiter ein. Substanz geht nie verloren. Geld ist nur Papier, also substanzlos. Es sieht ganz so aus, als wolle man die Menschen aus allen Assets treiben, damit sie ihr Geld auf dem Konto und nicht in Aktien, Edelmetallen etc. haben.

Banken stehen nicht gut da

In Krisenzeiten geraten die Banken in Schieflage. Das hat die Geschichte bereits mehrfach belegt. Die Eigenkapitaldecke der Banken ist viel zu gering. Arbeitsplätze werden bereits eingespart. Es bahnt sich Bedrohliches an. Die Frage ist, ob die Regierung wieder einspringen wird und die Banken mit Steuergeld retten werden. Dieses Szenario halte ich für unwahrscheinlich. Ich könnte mir eher vorstellen, dass man unter dem Vorwand der Virenübertragung das Bargeld einschränkt und dann endgültig abschafft. Und wenn es kein Bargeld mehr gibt, haben die Banken gewonnen.

Es gibt ein paar Dinge, die man zum Geld verstehen muss, um zu erkennen, wie blöd es ist, wenn das Bargeld abgeschafft wird:

Dein Geld auf Deinem Konto gehört gar nicht mehr Dir

Es geht hierbei um ein rechtliches Problem. Nicht jedes Geld gehört zu den gesetzlichen Zahlungsmitteln. Dazu gehören ausschließlich Banknoten und Münzen.

Wenn Sie Ihr Geld auf Ihr Girokonto einzahlen, gehört dieses Geld rechtlich der Bank und ist auch kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr. Sie wandeln ihr Geld quasi gegen eine Forderung gegenüber der Bank um. Der Schuldschein ist der Kontoauszug. Forderungen können auch ausfallen.

Erschaffung von Luftgeld

Banken erschaffen Geld durch Vergabe von Schulden aus dem Nichts. Wenn Du von Deiner Bank ein Darlehen über 20.000 Euro erhältst, wird dieser Betrag durch die Bank über eine Buchung aus dem Nichts erschaffen. Dir werden die 20.000 Euro auf Deinem Girokonto gutgeschrieben.

Girokonten zählen zu den Einlagen bei der Bank. Die Bank hat Dir gegenüber also eine Verbindlichkeit in Höhe von 20.000 Euro. Diese Verbindlichkeit wird in der Bilanz der Bank auf der Passivseite bilanziert. Gleichzeitig entsteht aufgrund Deines Darlehenskontos eine Forderung der Bank in Höhe von 20.000 Euro. Diese Forderung erscheint in der Bilanz der Bank auf der Aktivseite.

Diesen Buchhaltungstrick bezeichnet man als Bilanzverlängerung. Sowohl die Aktiv- als auch die Passivseite der Bank wurden um 20.000 Euro erhöht. Sobald das Darlehen zurückgezahlt wird, wird die Bilanz um 20.000 Euro verkürzt und das zuvor erschaffene Geld wieder vernichtet.

Und jetzt aufgepasst: Die Bank fordert für das Darlehen Zinsen. Aber das Geld für diese Zinsen wird überhaupt nicht erschaffen. Wo kommen also die Zinsen her? Dieses Geld muss von anderen Schuldnern kommen, die dann ihre Schuld nicht mehr zurückzahlen können.

Erkennst Du den Systemfehler?

Geld besitzt keinen Wert, es wird nur bewertet. Geld hat keinen inneren Wert. Der Wert, den wir ihm beimessen entsteht durch das Vertrauen derjenigen, die das Geld benutzen. Schwindet das Vertrauen, verliert das Geld seinen Wert und damit alle Anlageformen, die auf Geldwert basieren.

Das Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel. Die Banknoten sind das einzige uneingeschränkte gesetzliche Zahlungsmittel. Und: Die Banknote in Deiner Hand gehört Dir. Folglich gehört Dir nur das Geld, welches Dir als Bargeld zur Verfügung steht.

Es gibt nicht genug Bargeld

Wenn Du Spaß an der Sache hast, schau Dir doch mal Bankbilanzen an. Keine einzige in Deutschland tätige Bank oder Sparkasse hat ausreichend Bargeldreserven, um ihre Kunden auszuzahlen. Vielleicht hast Du schon einmal einen höheren Betrag abheben wollen. Diese Abhebung muss vorher angemeldet werden. Die Bargeldbestände sind immer nur in der Höhe des üblichen Bargeldverkehrs plus einer kleinen Reserve verfügbar. Würden nun plötzlich viele Kunden ihr Konto leer machen wollen, wäre das gar nicht möglich.

Gäbe es Engpässe an Bargeld bei Banken, würde sich das sehr schnell herumsprechen. Die Menschen würden aus Angst ihr Konto räumen wollen. Gibt es kein Bargeld mehr, könnte so etwas nicht vorkommen.

Und noch etwas wäre widerstandslos möglich. Würde Deine Bank in wirtschaftliche Schieflage geraten, wie solltest Du Dich dagegen wehren, wenn Dein Guthaben zur Bankenrettung nach dem Zypern-Prinzip herangezogen würde? Das Geld auf Deinem Konto wäre ja gar nicht Deins.

Bitcoin muss crashen

Wenn ein Geldsystem zusammenbricht, darf es selbstverständlich keine Alternativen geben. Bitcoin als dezentrales, bankenunabhängiges System, wäre eine solche Alternative. Wenn sich herausstellen würde, dass Bitcoin tatsächlich den Crash des Finanzsystems überlebt und an Bedeutung gewinnt, wäre das ganz schlecht für die Akteure und Befürworter des Fiatgeldsystems. Deshalb muss Bitcoin genau wie die Edelmetalle vorher einen massiven Preisverfall verzeichnen. Das Vertrauen muss zerstört werden. So ein Preisverfall wäre ebenfalls wie bei den Edelmetallpapieren mit Leerverkäufen möglich.

Kursverlust durch Corona beim Bitcoin?
Bitcoin Stand: 16.03.2020 am Morgen

Sündenbock Corona

Wäre ich einer der Akteure im Hintergrund und stünde ich den Problemen dieser Zeit gegenüber und müsste diese lösen, käme mir das Corona-Virus wirklich sehr gelegen. Ich könnte alles regeln und sämtliche negativen Auswirkungen könnte ich auf das Virus schieben. Niemand würde das infrage stellen. Es wäre einfach zu schlüssig, um daran zu zweifeln. Deshalb zweifle ich umso mehr daran, dass der Niedergang durch Corona real ist. Ich glaube nicht an Zufälle, Du etwa?

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