Notgroschen für die Krise – jetzt anlegen, bevor es zu spät ist

Notgroschen für die Krise

Notgroschen für die Krise braucht jeder! Warum? Augenscheinlich treten in dieser Zeit die hausgemachten Probleme in den Geldsystemen weltweit zutage. Die Schulden der Staaten, Unternehmen und auch der privaten Haushalte sind erdrückend hoch. Der Schuldendienst ist schwer erfüllbar, wenn ein Unternehmen aufgrund der Corona-Krise nicht mehr handlungsfähig ist. Firmenpleiten werden unvermeidbar sein.

Das Schuldgeldsystem hat ein Ablaufdatum. Daher stellt sich automatisch die Frage, ob dieser Tag jetzt gekommen ist oder nicht. Es sieht derzeit eher danach aus, dass dieser Tag vor der Tür steht. Deshalb ist ein Notgroschen eine sinnvolle Maßnahme. Die Frage ist, ob es derzeit noch möglich ist, diesen anzulegen.

Krisen sind kein Weltuntergang

Ein Zusammenbruch einer Währung oder eines Währungssystems ist kein Weltuntergang. Es ist nur das Geld, was verschwindet. Alles Wichtige bleibt vorhanden. Der Bäcker kann noch immer seine duftenden Brötchen backen und in der Schule können die Kinder sich weiterhin mit Physik oder Geschichte herumschlagen. Ohne Geld braucht man etwas anderes zum Tauschen.

Wer sich rechtzeitig um werthaltige Tauschmittel kümmert, wird davon profitieren. Denn mit werthaltigen Tauschmitteln ist zumindest die lebenswichtige Versorgung mit Nahrung, Wasser, Medikamenten oder auch Treibstoff machbar.

Welche Art Krise steht bevor?

Das Corona-Virus ist allgegenwärtig. Die Menschen sollen zuhause bleiben, um die Erkrankungsrate weitestgehend zu verlangsamen. Geschäfte schließen, Unternehmen werden ihre Produkte und Dienstleistungen nicht mehr los. Die Menschen werden auf Kurzarbeit gesetzt oder freigestellt. Ein enormer finanzieller Kraftakt wäre nötig, um die sich anbahnende größte Pleitewelle in der Geschichte der Bundesrepublik zu verhindern.

Absturz des Dow Jones, Stand 25.03.2020
Absturz des Dow Jones, Stand 25.03.2020
Absturz des Dax, Stand 25.03.2020
Absturz des Dax, Stand 25.03.2020
Absturz des Hang Seng, Stand 25.03.2020
Absturz des Hang Seng, Stand 25.03.2020
Absturz des MSCI World, Stand 25.03.2020
Absturz des MSCI World, Stand 25.03.2020

Kein Problem, einfach mehr Geld aus der Luft erschaffen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sieht in der Verstaatlichung eine Lösung. Er machte abermals deutlich, dass der Staat in der Corona-Krise notfalls Firmen teilweise oder ganz übernehmen wird. Er sieht darin den Schutz der Wirtschaftsstrukturen in Deutschland. Woher die finanziellen Mittel dafür kommen, ist nicht das Thema. Altmaier gibt an, dass die Regierung über den geeigneten Instrumentenkasten dafür verfüge.

Neue Schulden braucht das Land (nicht!)

Geld in diesen Dimensionen kann nur über weitere Verschuldung kommen. Das dürfte dann der sprichwörtliche Tropfen werden, der das Fass zum Überlaufen bringt, wenn das Fass nicht jetzt bereits überläuft. Die Aktienmärkte stürzen. Wie weit, das mag niemand zu sagen. Fakt ist, dass es aufgrund der immensen Verschuldung in nahezu allen Märkten gewaltige Blasen gibt, die allesamt platzen müssen. Einige dieser Blasen platzen übrigens gerade.

Ein Crash des Fiatgeld-Systems ist wahrscheinlich – jetzt einen Notgroschen für die Krise anlegen!

Was tun, wenn das Geld nichts mehr wert ist? Papierwährungen wie Euro besitzen keinen inneren Wert. Sie funktionieren einzig aufgrund von Vertrauen. So lange jeder Euro als Zahlungsmittel akzeptiert, ist also alles in Ordnung. Doch es gibt Umstände, die den Wert des Euro schmälern. Zum Beispiel nimmt die Kaufkraft durch die schleichende Inflation ab. So ein Wertverfall kann sich jedoch auch beschleunigen. Wenn das passiert, schwindet das Vertrauen und der Wert des Euro löst sich so lange auf, bis nur noch der Materialwert übrigbleibt: Papier!

Aktuell machen immer mehr Märkte zu. Außer Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs kann man so gut wie nichts mehr kaufen. Auf der anderen Seite werden von Regierungsseite Hilfsprogramme mit Geld etabliert. Die Geldmenge erhöht sich also zwangsläufig. Immer mehr Geld trifft auf immer weniger Ware. Die Folge auf längere Sicht müssten Preissteigerungen sein. Der Beginn einer galoppierenden Inflation könnte sich anbahnen. Die Relevanz für einen Notgroschen für die Krise steigt.

Wenn Geld nichts mehr wert ist, was dann?

Was tust Du, wenn die Regale wie leergefegt sind und Lebensmittel, Wasser, Medikamente und Treibstoff nur noch auf dem Schwarzmarkt gegen wirklich Werthaltiges getauscht werden kann? Wenn in so einer Situation nichts Vernünftiges zum Tauschen vorhanden ist, drohen Hunger, Durst oder Schlimmeres.

Werthaltige Tauschmittel sind in so einer Situation die Lösung. In der Vergangenheit bewährten sich stets Alkohol, Zigaretten und vor allem Gold und Silber. Damit ein Notgroschen für die Krise funktioniert, muss er bestimmte Eigenschaften haben.

Entwicklung Goldpreis, Stand 25.03.2020
Entwicklung Goldpreis, Stand 25.03.2020
Entwicklung Silberpreis, Stand 25.03.2020
Entwicklung Silberpreis, Stand 25.03.2020

Wie ein Notgroschen für die Krise aussehen sollte

An eine Reserve muss man immer herankommen. Bank- oder private Schließfächer fallen daher automatisch aus, da diese nur zu den Öffnungszeiten erreichbar sind.

Niemand kann sagen ob in Krisenzeiten Banken oder private Schließfachanbieter geöffnet haben. Deshalb sollte ein Notgroschen für die Krise zu Hause oder im persönlichen Umfeld aufbewahrt werden. Nur so kommst Du zu jeder Tages- und Nachtzeit und ohne fremde Unterstützung an Deine Reserve.

In Krisenzeiten sollte das Tauschmittel in kleinen Einheiten vorhanden sein. Man kann nie davon ausgehen, dass ein Tauschpartner werthaltiges Wechseltauschmittel dabeihat. Wenn Du Hunger oder Durst leidest, wirst Du erpressbar. Wenn es ums Überleben geht wirst Du sicher auch überhöhte Preise zahlen. Der Notgroschen muss also auf verschiedene Münz- und Barrengrößen verteilt werden. So wären kleinere Einkäufe auch passend bezahlbar. Behalte aber auch das Gewicht im Auge. Du musst im Fall der Fälle Deinen Notgroschen unauffällig transportieren können.

Gold und Silber besitzen eine hohe Akzeptanz. Die Welt weiß um ihren Wert. Münzen und Barren mit hohem Bekanntheitsgrad erhöhen die Akzeptanz sogar noch. Entscheidend ist aber ein leicht nachvollziehbarer Wert; am besten ohne Hilfsmittel. Barren und Anlagemünzen weisen das „Feingewicht“ aus. Mit dem aktuellen Gold- oder Silberpreis ist der Wert schnell bestimmt.

Und das Wichtigste: Halte Deinen Notgroschen geheim, verstecke ihn gut! Andernfalls könntest Du Opfer eines Raubes werden.

Goldhändler haben kaum noch Edelmetalle

Die Herausforderung derzeit ist das Angebot. Viele Goldhändler sind kaum in der Lage, die hohe Nachfrage zu befriedigen. Lieferengpässe sind an der Tagesordnung. Darum halte die Augen offen. Und wenn Du einen seriösen Goldhändler findest, der noch Gold und Silber im Angebot hat, nutze die Gelegenheit und schlag zu!

Doch aufgepasst. In Zeiten großer Nachfrage sind auch die Fälscher nicht faul. Kaufen Sie nur bei seriösen Händlern. Auf Gold.de werden seriöse Händler gelistet (Angabe ohne Gewähr).

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Bildrechte: Michael Sielmon
Quellen für Charts: https://www.finanzen.net