Die höchste Rendite

Die höchste Rendite ist mit Edelmetallen nicht erzielbar, so heißt es zumindest. Gut möglich, dass das stimmt. Dennoch sind Edelmetalle, speziell der Mix aus Gold und Silber alles andere als langweilig. Warum das so ist und warum hohe Renditen mit hoher Sicherheit nur mit Gold und Silber erzielbar sind, zeige ich Dir jetzt.

Gold und Silber haben unter den Edelmetallen eine Sonderstellung. Beide Metalle gelten als Geld. Früher wurden Münzen aus Gold, Silber und Kupfer zur Bezahlung von Waren verwendet. Dabei gab es ein festes Tauschverhältnis zwischen diesen Münzen. So wie wir heute für 100 1 Cent-Münzen einen Euro tauschen können, konnte man damals zum Beispiel je nach Epoche 10 oder 20 Silbermünzen gegen eine Goldmünze tauschen. Dieses Verhältnis gibt es noch heute. Diese Gold-Silber-Ratio gibt immer den momentanen Stand an, wie viele Unzen Silber für eine Unze Gold bezahlt werden müssen.

Verhältnis schwankt – Chance für die höchste Rendite

Diese Gold-Silber-Ratio ist nicht konstant. Da sowohl der Gold- als auch der Silberpreis schwankt, ändert sich das Verhältnis ständig. Für den Edelmetallanleger gibt das Verhältnis damit wertvolle Hinweise darüber, wie sich die Preise zukünftig entwickeln könnten.

Die höchste Rendite
Gold-Silber-Ratio historisch, Quelle: gold.de

Selbstverständlich geht es hier nicht um exakte Voraussagen, eher um Wahrscheinlichkeiten. Dennoch gibt die Gold-Silber-Ratio darüber Auskunft, ob es beim Kauf eher Zeit für Silber oder für Gold ist.

Wert Bewertung Empfehlung
> 80 (hoher Wert) Silber im Vergleich zu Gold unterbewertet (=”günstig”) Silber wird im Vergleich zu Gold wahrscheinlich aufwerten. Je höher der Wert, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Aufwertung. Silber kaufen!
Wert zwischen 40 – 80 Über- oder Unterbewertungen wenig bis gar nicht ausgeprägt Kursverhältnis relativ ausgewogen. Silber kaufen!
< 40 (niedriger Wert) Silber im Vergleich zu Gold überbewertet (=”teuer”) Silber wird im Vergleich zu Gold eher abwerten. Je niedriger der Wert, desto höher die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Abwertung. Gold kaufen!

Wenn man diese Sache weiterdenkt, ergibt sich eine spannende Möglichkeit. Wenn das Verhältnis hoch ist, man also viele Unzen Silber für eine Unze Gold bezahlen muss, könnte man sein Gold in Silber tauschen. Wenn sich das Verhältnis umkehrt, also man für eine Unze Gold wenige Unzen Silber bezahlen muss, könnte man sein Silber zurück in Gold tauschen. Auf diese Weise erhöht man seinen Edelmetallbestand ohne Zuzahlungen. Das ist ein echter, risikoarmer Hebel!

Ich zeige jetzt an historischen Daten auf, welchen Effekt diese Tauschaktionen langfristig hatten. Und damit es realistisch bleibt, wähle ich nie die Maximalausschläge der Gold-Silber-Ratio – so wie es in der Realität auch nicht vorkommt.

Rendite durch strategischen Tausch

Einen realistischen Tausch gibt es im Grunde nicht. Wenn der Begriff Tausch auftaucht, heißt das immer ein Metall zu verkaufen und das andere zu kaufen. Der Verkauf von Edelmetallen ist immer nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Also würde es keinen Sinn machen, so einen Tausch mehrmals pro Jahr vorzunehmen. Diese Regel breche ich einmal im Jahr 1973.

Wir kaufen also am 03.01.1973 eine Unze Gold. In Euro umgerechnet kostete diese Goldunze 106,84 Euro. Das ist quasi unser Startkapital. Meine Betrachtung läuft also über einen Zeitraum von 47 Jahren bis ins Jahr 2020. Mal sehen, ob wir damit die höchste Rendite erzielen können.

Datum Gold-Silber-Ratio Transaktion Bestand in Unzen
18.06.1973 46,40 Tausch in Silber 46,40 Unzen Silber
02.01.1980 14,92 Tausch in Gold 3,11 Unzen Gold
28.06.1982 59,79 Tausch in Silber 185,94 Unzen Silber
26.09.1983 34,64 Tausch in Gold 5,37 Unzen Gold
17.10.1986 76,09 Tausch in Silber 408,44 Unzen Silber
22.07.1988 57,35 Tausch in Gold 7,12 Unzen Gold
25.02.1991 100,75 Tausch in Silber 717,53 Unzen Silber
06.04.1998 46,78 Tausch in Gold 15,34 Unzen Gold
27.05.2003 79,34 Tausch in Silber 1.217,25 Unzen Silber
21.04.2006 51,15 Tausch in Gold 23,80 Unzen Gold
30.12.2008 80,31 Tausch in Silber 1.911,19 Unzen Silber
14.04.2011 35,78 Tausch in Gold 53,42 Unzen Gold
19.12.2014 75,42 Tausch in Silber 4.028,57 Unzen Silber
11.07.2016 66,79 Tausch in Gold 60,32 Unzen Gold
05.04.2020 112,40 Tausch in Silber 6.779,62 Unzen Silber

Zugegeben, es ist ein langer Zeitraum. Aber ist Altersvorsorge nicht auch ein langfristiger Prozess? Nach 47 Jahren haben wir nun einen Edelmetallbestand von 6.779,62 Unzen Silber. Würde man diese am 09.01.2021 verkaufen, ergäbe das bei einem Silberpreis von 20,80 Euro je Unze einen Erlös von 141.016,15 Euro! Um es noch einmal deutlich zu machen, aus 106,84 Euro wurden damit 141.016,15 Euro erwirtschaftet! Die höchste Rendite ist das sicher nicht. Aber es sind immerhin pro Jahr 16,52 Prozent. Und das ist nicht so übel, bedenkt man das hohe Maß an Sicherheit.

Edelmetalle sind krisensicher

Angesichts der massiven Verwerfungen im Geldsystem, drohender Insolvenzen und hoher Inflation kommt es bei einer Vorsorge außerdem auf Krisenschutz an. Mit Gold und Silber ist das Vermögen geschützt. Wer Edelmetalle hatte, gehörte im Krisenfall stets zu den Gewinnern.

Ursache ist die Inflation

Die Preisentwicklung der Edelmetalle spiegelt die Inflation der Währung wider. Preise von Edelmetallen steigen nicht, weil die Edelmetalle wertvoller werden. Sie steigen, weil das Geld wertloser wird und man daher mehr Geld für eine Einheit der Edelmetalle bezahlen muss. Gold und Silber sind wertstabil und somit eine ideale langfristige Vorsorge.

Wenn man sich vor Augen führt, was aus 106,84 Euro in 47 Jahren geworden ist, mag man sich gar nicht ausmalen, was entstehen könnte, wenn man monatlich 100 Euro spart und parallel je nach Ratio die Edelmetalle tauscht. Wäre man damals mit 10 statt einer Unze Gold gestartet, schlügen 1.410 Mio. Euro zu Buche. Wer will da noch behaupten, Edelmetalle seien unrentabel?

Wenn Sie mich fragen, gibt es keine Anlage, die so retabel und gleichzeitig so sicher ist. Mit Edelmetallen lässt sich die Zusatzvorsorge für das Alter spielend regeln.

Praktische Umsetzung

Um Käufe und Verkäufe möglichst günstig zu gestalten, wäre die Vermeidung der Mehrwertsteuer bei Silber sinnvoll. Das wird durch die Einlagerung in einem Zollfreilager ermöglicht. Solange man sich Silber nicht ausliefern lässt, wird bei Käufen und Verkäufen die Mehrwertsteuer gespart. Das sind immerhin 19 Prozent, mit denen man nun mehr Ware bekommt. Damit kann der Tausch einfach abgewickelt werden. Auf diese Weise erzielt man tatsächlich die höchste Rendite.


Das Prinzip nochmal im Video dargestellt


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Bildrechte: Michael Sielmon

4 Gedanken zu „Die höchste Rendite – Warum Gold und Silber nicht langweilig sind“

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